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Frankfurt-Heddernheim: Autodieb festgenommen nach rasanter Flucht

Ein 28-Jähriger lieferte sich eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei, nachdem er betrunken und mit einem gestohlenen Auto unterwegs war.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Letzte Nacht (15. auf 16. März 2026) hat ein 28-Jähriger eine wilde Verfolgungsjagd mit mehreren Polizeiautos durchgeführt. Seine Flucht endete im Frankfurter Stadtteil Heddernheim, wo der Grund für die Flucht schnell offensichtlich wurde.

Ein Team der Polizeiautobahnstation bemerkte zunächst gegen 00:00 Uhr auf der Bundesautobahn 66 am Krifteler Dreieck einen grauen VW aufgrund seiner unsicheren Fahrweise. Deshalb beschlossen die Beamten, den Fahrer zu kontrollieren. Anstatt jedoch den Anhaltesignalen zu folgen, beschleunigte er und fuhr mit hoher Geschwindigkeit über die Autobahn ins Frankfurter Stadtgebiet.

Die Flucht führte über die Eschersheimer Landstraße, die Dillenburger Straße und die Rosa-Luxemburg-Straße in den Norden Frankfurts. Aufgrund eines beschädigten Reifens nach einer Kollision mit einem Bordstein verlangsamte der Flüchtige dann seine Fahrt im Bereich des Nordwestzentrums und fuhr mehrmals im Erich-Ollenhauer-Ring. Dabei stieß er mit mehreren Polizeiautos zusammen, bevor er schließlich zum Stillstand kam und festgenommen wurde. Es gab keine Verletzten. An den Polizeiautos entstand Sachschaden. Das flüchtende Fahrzeug war nicht mehr fahrtüchtig.

Der Grund für die Flucht wurde schnell klar: Der 28-Jährige stand nicht nur unter Alkoholeinfluss, sondern das Fahrzeug, mit dem er unterwegs war, wurde am Vortag als gestohlen gemeldet. Der obdachlose Mann muss sich nun unter anderem wegen Fahrerflucht, unerlaubtem Autorennen und Trunkenheit am Steuer verantworten. Er soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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