Eine Verfolgungsjagd auf Autobahnen endete mit der Festnahme eines 35-jährigen Fahrers, der unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand.
Frankfurt-Heddernheim: Festnahme nach Verfolgungsfahrt

Frankfurt (ost)
(bo) Am gestrigen Abend (5. April 2026) gab es eine Verfolgungsjagd über drei Autobahnen bis zur Jean-Monnet-Straße.
Um 22:15 Uhr bemerkte eine Streife auf der BAB 66 ein Suzuki-Fahrzeug. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass das Kennzeichen einem BMW-Motorrad zugeordnet war. Die Streife beschloss, dem Fahrzeug zu folgen, hatte jedoch Schwierigkeiten, aufgrund der hohen Geschwindigkeit aufzuschließen. Die Verfolgungsjagd führte von der BAB 66 auf die BAB 661. Bei der Ausfahrt Heddernheim trafen weitere Streifen ein, die dem Fahrzeug verschiedene Anhaltesignale gaben. Der 35-jährige Fahrer ignorierte diese und beschleunigte stattdessen sein Fahrzeug. Auf der BAB 661 an der Ausfahrt Eckenheim bog der Fahrer unmittelbar vor der baulichen Trennung der Fahrstreifen ab und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Hügelstraße. Dabei führte der Suzuki-Fahrer eine Gefahrenbremsung durch und plante, auf der Fahrbahn zu wenden. Das Wendemanöver brach er dann ab und fuhr stattdessen in Schlangenlinien, bis er auf einem Grünstreifen rechts von der Fahrbahn zum Stehen kam. Der 35-jährige Fahrer verließ dann sein Fahrzeug und versuchte zu fliehen. Die Beamten eilten dem Fahrer nach und nahmen ihn nach kurzer Zeit fest. Nach weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Suzuki seit Ende 2025 außer Betrieb war. Im Fahrzeuginnenraum fanden die Beamten verschiedene alkoholische Getränke und eine geringe Menge Betäubungsmittel. Ob der Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln stand, wird weiter untersucht. Daher wurde eine Blutentnahme durchgeführt.
Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt.
Gegen den 35-jährigen Fahrer wurden strafrechtliche Verfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 24363 auf 26518. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was einem Anteil von 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.164, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 188, Schwerverletzte auf 3.537 und Leichtverletzte auf 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








