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Frankfurt/Main: Passagierin droht mit Sprengstoff in Rumflasche

Eine 32-Jährige verpasst Flug, erhält Strafanzeige nach Drohung an Luftsicherheitskontrolle in Frankfurt. Aussage führt zu Spezialkräften und eigenem Flugversäumnis.

Foto: unsplash

Frankfurt/Main (ost)

Da eine 32-jährige Frau an der Sicherheitskontrolle am Flughafen mit Sprengstoff gedroht hat, hat sie nicht nur ihren Flug verpasst, sondern auch eine Anzeige erhalten. Am Dienstag wollte die Frau aus der Schweiz, die zuvor von Mauritius nach Frankfurt am Main gereist war, eigentlich zurück in ihre Heimat fliegen.

Beim Umsteigen in Frankfurt musste sie erneut durch die Sicherheitskontrolle. Das Personal führte einen routinemäßigen Sprengstofftest an einer Rumflasche durch, die die Frau aus Mauritius mitgebracht hatte. Offenbar genervt von den Maßnahmen, behauptete sie, dass es sich um Sprengstoff handelte. Diese Aussage wiederholte sie auch gegenüber den hinzugerufenen Bundespolizisten mehrmals.

Daraufhin wurden Spezialkräfte angefordert, die schließlich die Ungefährlichkeit der Flasche feststellen konnten. Letztendlich sorgte die Schweizerin also durch ihre eigenen Sicherheitsmaßnahmen für das Verpassen ihres Fluges. Zudem wurde gegen sie ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Es ist nicht ratsam, mit falschen Behauptungen zu scherzen, da auch vermeintliche Witze oder genervte Äußerungen dieser Art bestraft werden können. In diesem Fall besteht der Verdacht auf Störung des öffentlichen Friedens und Vortäuschung einer Straftat. Beide Straftaten können mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden.

Quelle: Presseportal

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