Ein 17-Jähriger wurde wegen versuchten Totschlags und Körperverletzung verhaftet, nachdem er einen Mann lebensgefährlich verletzt hatte.
Frankfurt-Nied: Gefährliche Stiche in Nied – 17-Jähriger in Haft

Frankfurt (ost)
(ha) In den frühen Morgenstunden wurde ein Haftbefehl des Amtsgerichts Frankfurt am Main gegen einen 17-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung von Kriminalbeamten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main vollstreckt. Der Jugendliche aus Frankfurt-Nied befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.
An einem Nachmittag im September 2024 soll der Jugendliche in Frankfurt-Nied bei einem Drogenkauf einen 23-jährigen Mann mit einem Messer so schwer verletzt haben, dass dieser lebensbedrohliche Verletzungen erlitt.
Nach umfangreichen sofortigen Ermittlungen konnte der Verdächtige, der die deutsche und algerische Staatsbürgerschaft besitzt, identifiziert werden. Seine Aufenthaltsorte wurden durchsucht, wobei Beweismittel gefunden und der Verdächtige festgenommen wurde.
Dem Jugendlichen wird außerdem vorgeworfen, mit Cannabis gehandelt zu haben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 243 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 245 auf 224 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 323 auf 308, wobei der Anteil männlicher Verdächtiger mit 283 höher war als der weiblicher Verdächtiger mit 25. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 137 auf 147. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt








