Ein Unbekannter schlug einen 19-Jährigen nieder und entwendete dessen Smartphone. Der Täter konnte fliehen, Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Frankfurt-Nieder-Eschbach: Schwerer Raub an U-Bahnstation

Frankfurt (ost)
(rü) In der Nacht vom 3. September 2025 wurde ein Jugendlicher von einem Unbekannten angegriffen und sein Smartphone gestohlen.
Der 19-Jährige war zuvor in der U2 in Richtung Bad Homburg unterwegs. Der Täter befand sich ebenfalls in dieser U-Bahn. Gegen 23:35 Uhr stieg das telefonierende Opfer an der Haltestelle Nieder-Eschbach aus der U-Bahn. Der Unbekannte stieg direkt hinter dem Opfer aus und griff es von hinten an. Danach nahm er dem am Boden liegenden Opfer sein Handy weg und stieg wieder in die U-Bahn. Der Verletzte wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, um die Verletzungen, die durch den Angriff entstanden waren, zu behandeln.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, Aussehen aus Osteuropa, etwa 30 Jahre alt. Er ist ungefähr 185cm – 190cm groß, hat eine kräftige Figur und eine Glatze. Er hat ein Tattoo im Nacken. Zum Zeitpunkt des Vorfalls trug er ein rotes T-Shirt. Außerdem hatte er einen schwarzen E-Scooter dabei.
In der U-Bahn soll der männliche Täter in Begleitung einer weiblichen Person gewesen sein. Diese wird wie folgt beschrieben:
Weiblich, ungefähr 180 cm groß, Aussehen aus Osteuropa, etwa 30 Jahre alt und kräftig gebaut. Zum Zeitpunkt des Vorfalls trug sie ein weißes T-Shirt mit Aufdruck und eine Kappe. Sie hatte ebenfalls einen schwarzen E-Scooter dabei.
Zeugen, die wichtige Informationen haben, werden gebeten, sich mit dem zuständigen Kommissariat unter der Telefonnummer 069 / 755 – 51299 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten gemeldeten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt








