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Frankfurt-Niederrad: Autobahn-Fahrerwechsel auf BAB 5

Am Freitagnachmittag fiel der Polizei ein Fahrzeug auf, das auffällig langsam fuhr und dann den Fahrer wechselte. Die Insassen standen unter Alkoholeinfluss und müssen sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Früh am Freitagnachmittag (2. Januar 2026) bemerkte eine zivile Polizeistreife ein Auto auf der BAB 5, das zuerst auffällig langsam fuhr und dann plötzlich stark beschleunigte.

Die Ermittler entschieden sich, das Fahrzeug und die beiden Insassen zu kontrollieren und stoppten sie in der Nähe der Anschlussstelle Niederrad, indem sie den Fahrer aufforderten, rechts ranzufahren.

Noch bevor das Auto zum Stillstand kam, beobachteten die Polizisten, wie der Fahrer und der Beifahrer die Plätze tauschten.

Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich schnell heraus, dass beide Männer im Alter von 35 und 42 Jahren offensichtlich betrunken waren.

Während der erste Fahrer einen freiwilligen Alkoholtest ablehnte, ergab der Test des zweiten Fahrers, der nun am Steuer saß, einen Wert von über 1,6 Promille.

Beide Männer wurden zur weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Dienststelle gebracht. Dort wurden unter anderem Blutproben zur genauen Bestimmung des Alkoholspiegels entnommen. Danach wurden beide wieder freigelassen.

Der Fahrerwechsel sorgte auch bei den Polizisten für Verwirrung, denn nun müssen sich beide wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit am Steuer verantworten. Ein griffbereites Einhandmesser in der Mittelkonsole wurde ebenfalls von den Beamten sichergestellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 19133 konstant. Von den Verdächtigen waren 17106 männlich, 2027 weiblich und 7004 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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