In Frankfurt-Niederrad kam es zu einem Messerangriff, bei dem ein 31-jähriger Mann seinen Bekannten verletzte. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Frankfurt-Niederrad: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Frankfurt (ost)
Messerattacke in Frankfurt-Niederrad – Verdächtiger in Haft
(bo) In der Nacht von Samstag (19. Juli 2025) auf Sonntag (20. Juli 2025) ereignete sich in Frankfurt-Niederrad ein Vorfall, bei dem ein 31-jähriger deutscher Staatsbürger seinen 31-jährigen Bekannten mit einem Messer angriff. Der Verdächtige wurde im Zuge der polizeilichen Suche festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft, wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung.
Nach aktuellen Informationen tranken der Geschädigte und der Verdächtige zusammen in Frankfurt-Bornheim Alkohol, was zu Auseinandersetzungen führte und sie schließlich getrennte Wege gingen. Kurz darauf soll der Verdächtige an der Wohnadresse des Opfers am Haardtwaldplatz in Frankfurt-Niederrad aufgetaucht sein, wo es erneut zu einem Streit kam. Im Zuge dieses Streits soll der 31-Jährige ein Küchenmesser genommen und den Geschädigten verletzt haben, der mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und bereits entlassen wurde.
Der Verdächtige wurde am Sonntag einer Haftrichterin vorgeführt, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl erließ. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, von denen 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 229 Fälle von Mord registriert, von denen 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 267, wobei 237 männlich und 30 weiblich waren. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








