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Frankfurt-Nordend: Verfolgungsfahrt endet mit Festnahme

Eine dramatische Flucht mit gestohlenem Transporter endet im Nordend mit der Festnahme eines 23-Jährigen wegen vieler Straftaten.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Ein spektakulärer und verheerender Fluchtversuch mit einem Lieferwagen endete gestern Mittag (05. November 2025) im Nordend mit der Festnahme eines 23-Jährigen, der jetzt wegen einer Reihe möglicher Straftaten angeklagt werden muss.

Zu Beginn meldete eine Passantin gegen 11:00 Uhr in der Fürstengerberstraße einen verdächtigen Lieferwagen, der angeblich mit Fahrraddiebstählen in Verbindung stand. Eine Streife des örtlich zuständigen Reviers machte sich auf den Weg zur gemeldeten Stelle und entdeckte in der Nähe den besagten Lieferwagen, der gerade dabei war, rückwärts aus einer Grundstückseinfahrt zu fahren.

Die beiden eingesetzten Polizisten näherten sich daraufhin dem Fahrzeug und forderten den Fahrer auf, stehen zu bleiben und aus dem Wagen auszusteigen. Statt den Anweisungen zu folgen, gab der Fahrer jedoch Gas, stieß rückwärts gegen das geparkte Streifenwagen der beiden Beamten, fuhr nach rechts über die Bremer Straße und traf dabei zwei Metallpoller. Bei diesem Manöver hatten die Beamten Glück, nicht vom Fahrzeug erfasst zu werden.

Aufgrund des stockenden Verkehrs an der Kreuzung zur Hansaallee fuhr der Lieferwagen zunächst auf dem mittleren Grünstreifen weiter und überholte links die wartenden Fahrzeuge, wobei er mindestens mit einem unbeteiligten Fahrzeug kollidierte. An der Kreuzung prallte der Sprinter dann mit der Fahrzeugfront gegen zwei Metallpoller und wurde so stark beschädigt, dass er kurz darauf in der Cronstettenstraße endgültig zum Stillstand kam.

Von dort aus flüchtete der Fahrer zunächst zu Fuß über die Eschersheimer Landstraße und die Vogtstraße in ein nahegelegenes Wohnhaus, wurde aber kurz darauf von den verfolgenden Beamten widerstandslos festgenommen.

Der Grund für die rücksichtslose und äußerst gefährliche Flucht wurde schnell klar: Bei der Überprüfung des Lieferwagens stellten die Beamten fest, dass dieser in der Nacht vom 03. auf den 04. November in Frankfurt gestohlen wurde. Das Gleiche galt für die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen. Die Überprüfung des Laderaums des Lieferwagens ergab verschiedene Fahrräder und andere Gegenstände, bei denen der Verdacht besteht, dass sie ebenfalls gestohlen wurden. Der Fahrer besaß keine gültige Fahrerlaubnis und stand zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er wurde in das Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums gebracht und soll nun dem Haftrichter vorgeführt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 117.817, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei diesen Unfällen gab es insgesamt 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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