Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Frankfurt-Nordend: Verkehrsunfallflucht nach illegalem Straßenrennen

Ein Temposünder verursachte einen Unfall und flüchtete, Polizei ermittelt. Der Fahrer wird als männlich, ca. 180 cm groß, ca. 20 Jahre alt beschrieben.

Foto: unsplash

Frankfurt (ost)

Am Abend des gestrigen Donnerstags (24. April 2025) verursachte ein Temposünder einen Unfall und floh vom Unfallort, ohne seinen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen. Die Polizei führt Ermittlungen durch.

Um 19:25 Uhr entschieden sich die Polizeibeamten dazu, den VW Golf GTI an der Eschenheimer Anlage einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Fahrer des GTI reagierte nicht auf die Anhaltesignale der Beamten. Erst als das Blaulicht eingeschaltet wurde, beschleunigte der Fahrer stark, überfuhr eine rote Ampel an der Eschenheimer Anlage und bog nach rechts in nördliche Richtung ab. Anschließend beschleunigte der Raser auf über 110 km/h und überfuhr erneut eine rote Ampel auf der Eschersheimer Landstraße. Im Kreuzungsbereich der Bremer Straße fuhr der Temposünder aufgrund des stauenden Verkehrs in den Gegenverkehr in nördliche Richtung. Kurz darauf verunfallte das Fahrzeug im Bereich der Spener Straße, woraufhin der Fahrer ausstieg und in Richtung U-Bahnstation Dornbusch flüchtete. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, verloren jedoch den Flüchtenden aus den Augen. Der VW Golf GTI wurde von Polizeibeamten beschlagnahmt und zum Polizeipräsidium Frankfurt am Main gebracht. Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Der Fahrer, dessen Identität derzeit unbekannt ist, wird wie folgt beschrieben:

Männlich, etwa 180 cm groß, ungefähr 20 Jahre alt, schwarze zurückgegelte Haare, weißer Schnauzbart und grau-beige gekleidet.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 46232 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.164 Fälle (0,8%). Übrige Sachschadensunfälle machen den Großteil aus mit 117.817 Fällen (81,02%). Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Tote, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24