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Frankfurt-Preungesheim: Streit in Preungesheim eskaliert

Am Sonntagabend kam es zu einer Auseinandersetzung mit einem Messer und einer Pfefferpistole. Ein Beteiligter festgenommen, ein anderer flüchtig.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am Sonntagabend (2. August 2026) ereignete sich in Preungesheim eine Auseinandersetzung, bei der ein Messer bedroht und eine Pfefferpistole eingesetzt wurde. Eine Person wurde festgenommen, ein anderer Beteiligter ist noch auf der Flucht.

Nach den aktuellen Ermittlungen kam es gegen 17:35 Uhr vor einem Kiosk in der Jaspertstraße zu einem verbalen Streit zwischen einem unbekannten Mann und einer Gruppe Jugendlicher. Der Unbekannte soll dabei ein Messer gezogen und die Anwesenden bedroht haben.

Daraufhin soll ein Mitglied der Gruppe Reizstoff gegen den Unbekannten eingesetzt haben, woraufhin dieser das Messer fallen ließ und vom Tatort floh. Drei Personen erlitten leichte Verletzungen durch den Reizstoff.

Die Polizei nahm kurz darauf die Person fest, die den Reizstoff eingesetzt haben soll. Es handelte sich um einen 20-jährigen Mann, dem zwei Pfefferpistolen und ein Reizstoffsprühgerät zugeordnet werden konnten. Die Suche nach dem unbekannten Mann mit dem Messer dauert an. Hier ist die Beschreibung:

Männlich, ca. 40 bis 50 Jahre alt, Glatze, Oberkörper frei, Tattoos auf der Brust, trug eine kurze, beige Hose und hatte einen Drei-Tage-Bart

Zeugen, die Informationen zur Tat oder dem Täter haben, werden gebeten, sich telefonisch mit dem zuständigen Polizeirevier unter der Rufnummer 069 / 755 – 11200 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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