Ein Beziehungsstreit eskalierte gestern Abend im Riederwald, als zwei Fahrzeuge eine Verfolgungsfahrt starteten.
Frankfurt-Riederwald: Gefährlicher Vorfall im Riederwald

Frankfurt (ost)
(bo) Letzte Nacht (31. August 2026) gab es im Riederwald einen Beziehungsstreit, bei dem sich zwei Fahrzeuge auf eine Verfolgungsfahrt begeben haben.
Nach den neuesten Informationen stieg die 25-jährige Geschädigte gegen 22:50 Uhr in der Görresstraße zunächst in den Tesla ihres 40-jährigen Partners. Kurz nachdem sie eingestiegen war, fuhr ihr 39-jähriger Ex-Partner mit seinem Audi vor und fuhr unerwartet von hinten auf den geparkten Tesla auf. Kurz darauf gab der 39-Jährige mehrere Schüsse aus seinem Fahrzeug ab. Trotz der Schüsse verließ die 25-Jährige den Tesla, stieg in den Audi ihres Ex-Partners und versuchte, ihn zu beruhigen.
Der Audi fuhr dann jedoch am Tesla vorbei, stellte sich vor ihn und fuhr dann im Rückwärtsgang erneut gegen den Tesla. Der 40-jährige Tesla-Fahrer versuchte dann, mit seinem Fahrzeug zu fliehen, während der 39-Jährige mit seinem Audi hinterherfuhr. Während der Flucht rief der 40-Jährige den Notruf an.
Die alarmierten Polizeikräfte schafften es kurz darauf, den 39-Jährigen mit der Geschädigten an Bord im Bereich Am Erlenbruch / Ecke Schäfflestraße zu stoppen. Bei der folgenden Überprüfung fanden die Beamten in der Fahrertür des Audis eine einsatzbereite Handfeuerwaffe, die sich später als Schreckschusspistole herausstellte.
Die Streifenwagenbesatzung nahm den 39-jährigen Tatverdächtigen vor Ort fest. Das Fahrzeug, die Schreckschusspistole und weitere Beweismittel wurden sichergestellt. Bei der anschließenden Tatortuntersuchung fanden die Beamten auch eine abgefeuerte Knallpatrone.
Der 39-Jährige muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und versuchter gefährlicher Körperverletzung, verantworten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








