Eine 28-jährige Frau verletzte gestern Abend einen 39-Jährigen durch Schläge ins Gesicht. Polizisten konnten sie kurz darauf festnehmen.
Frankfurt-Rödelheim: Frau festgenommen nach gefährlicher Körperverletzung

Frankfurt (ost)
(ha) Gestern Abend (02. Juni 2026) haben eine 28-jährige Frau und ein bisher unbekannter Mann einen 39-jährigen Mann unter anderem durch Schläge ins Gesicht verletzt, die Polizei konnte sie kurz darauf festnehmen.
Nach den neuesten Informationen kam es um 18:00 Uhr im Bereich des Rödelheimer Bahnwegs (S-Bahn-Station Rödelheim) zu einem verbalen Streit zwischen den drei Beteiligten, der in eine körperliche Auseinandersetzung eskalierte. Die Beschuldigte soll den 39-jährigen, stark alkoholisierten Geschädigten zu Boden gestoßen haben und ihm dann mehrmals ins Gesicht geschlagen haben. Auch der bisher unbekannte dritte Beteiligte soll ihm ins Gesicht getreten haben.
Mutige Zeugen konnten die Beteiligten trennen, die Sicherheitsmitarbeiter der DB-Bahnsicherheit hielten die Beschuldigte fest, bis die Polizei eintraf und sie festnahm.
Sowohl der Geschädigte als auch der Mittäter hatten den Ort in dieser Zeit verlassen. Der Geschädigte wurde gefunden und von einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Mittäter konnte nicht mehr aufgefunden werden.
Zeugen, die Informationen über den Mittäter haben, werden gebeten, sich mit der Frankfurter Polizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 11100 oder einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige im Jahr 2022 erfasst wurden, im Gegensatz zu 237 männlichen und 30 weiblichen Verdächtigen im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank ebenfalls von 147 auf 130. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








