Am frühen Samstagabend kam es zu einem Raubdelikt auf offener Straße und einer anschließenden aufwendigen Flucht des Täters. Die Polizei sucht Zeugen.
Frankfurt-Sachsenhausen: Räuber springt in Fluchtfahrzeug

Frankfurt (ost)
Am Samstagabend des 06. Juni 2026 ereignete sich eine Raubstraftat auf der Straße, gefolgt von einer aufwendigen Flucht des Täters. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Ein 39-jähriger Mann parkte laut aktuellen Informationen gegen 18:00 Uhr sein Auto in der Nähe der Mörfelder Landstraße und ging in Richtung Ziegelhüttenweg.
Als er kurz darauf zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, bemerkte er, dass sich eine fremde Person in seinem geöffneten Auto befand und gerade dabei war, eine Jacke im Inneren des Autos zu durchsuchen.
Nach bisherigem Wissen versuchte der 39-Jährige dann, dem Täter, der bereits die Brieftasche des Mannes aus der Jacke genommen hatte, seine Sachen zurückzunehmen.
Es kam zu einem physischen Kampf zwischen dem 39-Jährigen und dem Täter, bei dem der Räuber dem Mann Pfefferspray ins Gesicht sprühte, um dann mit der Beute in Richtung Mittlerer Hasenpfad zu fliehen.
Der 39-Jährige folgte dem Räuber und machte sich bemerkbar. Eine mutige 39-jährige Autofahrerin hörte dies. Sie sah, wie der Räuber auf den Beifahrersitz eines türkisfarbenen Ford Focus sprang und die Flucht ergriff.
Die Frau nahm die Verfolgung mit ihrem schwarzen Auto auf und fuhr vom Mittleren Hasenpfad in Richtung Auf dem Mühlberg bis zum Goldbergweg. Der Fluchtwagen führte dabei gefährliche Fahrmanöver mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch. Die 39-Jährige verlor das Fahrzeug immer wieder aus den Augen, informierte gleichzeitig den Notruf, so dass die Streifenbeamten auch die aktuellen Standorte erhielten. Durch Passanten konnte die 39-Jährige immer wieder die Spur des flüchtigen Fahrzeugs aufnehmen und den Beamten weitergeben. Die Polizei fand das verlassene Fluchtfahrzeug kurz darauf im Bereich des Goldbergwegs und stellte es sicher.
Es liegt folgende Beschreibung des mutmaßlichen Räubers vor:
Männlich, ca. 175 cm groß, ca. 50 Jahre alt, osteuropäischer Phänotyp, graue Haare; trug helle Kleidung und wirkte ungepflegt. Er floh mit einem türkisfarbenen Kleinwagen mit polnischen Kennzeichen und einem männlichen Fahrer.
Der Fahrer wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 170 cm groß, ca. 50 Jahre alt, südosteuropäischer Phänotyp, dunkle Haare, Schnauzbart, blaues T-Shirt und blaue Arbeitshose
Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 069/755 – 51299 bei der Kriminalpolizei oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2173 auf 2263, wobei die Mehrheit männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle waren jedoch übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen, was 81,02% ausmacht. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 14.839 Unfälle innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (ohne Autobahnen) (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








