Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Frankfurt-Seckbach: Brandstiftungen in Frankfurt

Polizisten nahmen vier Personen nach vorsätzlichen Brandstiftungen fest. Jugendliche zündeten Mülltonnen an, später wurde auch ein 28-jähriger Mann festgenommen.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Die Polizei ermittelte in der Nacht vom Freitag, den 02. Januar 2026, bis zum Samstag, den 03. Januar 2026, zunächst drei Jugendliche als Verdächtige für mehrere Mülltonnenbrände in Seckbach. Später wurde auch ein 28-jähriger betrunkener Mann festgenommen, der ebenfalls drei Mülltonnen angezündet hatte.

Um etwa 02:50 Uhr traf die erste Meldung bei der Polizei ein, zuerst brannte eine Mülltonne in der Wilhelmshöher Straße. Zeugen hatten Jugendliche bei der Brandstiftung beobachtet, aber die polizeiliche Suche verlief ergebnislos. Gegen 03:50 Uhr brannten dann erneut mehrere Mülltonnen in der Wilhelmshöher Straße, wodurch auch die Fassade eines Gebäudes beschädigt wurde. Diesmal war die Suche der Beamten erfolgreich. Sie trafen drei Jugendliche in unmittelbarer Nähe an, deren Beschreibung mit den Verdächtigen des ersten Brandes übereinstimmte. Außerdem führten die Jugendlichen Feuerwerkskörper bei sich.

Gegen die drei Jugendlichen im Alter von zweimal 15 und einmal 13 Jahren wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, anschließend übergaben Polizeibeamte die Jugendlichen an ihre Erziehungsberechtigten.

Die Nacht war für die Polizisten an dieser Stelle jedoch noch nicht vorbei.

Gegen 05:10 Uhr wurden drei weitere Mülltonnenbrände in der Nähe der vorherigen Brände gemeldet. Hier gelang es den Beamten, einen 28-jährigen Mann auf frischer Tat festzunehmen, als er gerade dabei war, eine Mülltonne anzuzünden.

Der stark betrunkene Mann wurde zur Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Behandlung auf ein nahegelegenes Polizeirevier gebracht, nun muss er für seine Taten geradestehen.

In allen Fällen konnten die Brände gelöscht werden oder brannten vollständig aus, ohne auf andere Objekte überzugreifen. Es wurden auch keine Personen verletzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24