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Frankfurt-Unterliederbach: Autofahrer leistet Widerstand gegen Polizei

Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte einen Unfall und widersetzte sich der Polizei, was zur Festnahme führte.

Foto: Depositphotos

Hofheim (ost)

1. Betrunkener Fahrer widersetzt sich Polizeibeamten, Kelkheim, Montag, 08.06.2026, 18:20 Uhr bis 19:00 Uhr

(re)Ein 71-jähriger Fahrer verursachte am Montagabend einen Verkehrsunfall und leistete danach erheblichen Widerstand gegen die Polizeibeamten vor Ort.

Nachdem der betrunkene Mann beim Ausparken das Auto einer 64-jährigen Frau gerammt hatte, weigerte er sich, seine Identität preiszugeben, was dazu führte, dass die Geschädigte die Polizei rief. Die Beamten, die daraufhin gerufen wurden, stellten fest, dass der 71-Jährige betrunken war.

Um eine Blutprobe zu entnehmen, wurde der Mann zur Polizeistation Kelkheim gebracht. Dort widersetzte er sich den polizeilichen Maßnahmen und trat auch nach dem Polizeiarzt. Niemand wurde dabei verletzt.

Trotz des Widerstands konnte die Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein des Mannes eingezogen werden. Anschließend musste der 71-Jährige die Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen.

Der Mann muss sich nun einem Ermittlungsverfahren stellen.

2. Verdächtige Diebe festgenommen,

Hochheim, Am Daubhaus, Montag, 08.06.2026, 00:30 Uhr

(lr)Bei einer Verkehrskontrolle in Hochheim wurden in der Nacht zum Montag drei mutmaßliche Diebe festgenommen. Gegen 00:30 Uhr wurde ein Fahrzeug mit Anhänger in der Straße „Am Daubhaus“ kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der 27-jährige Fahrer unter Drogeneinfluss stand und ohne Führerschein fuhr. Der Anhänger war als gestohlen gemeldet und der blaue Fiat Stilo nicht zugelassen. Bei der Durchsuchung des Anhängers und des Fahrzeugs fand die Streife mehrere Kabelisolierungen sowie potenzielles Einbruchswerkzeug.

Es besteht der Verdacht, dass der 27-jährige Fahrer und seine beiden Mitfahrer, ein 33-jähriger Mann und eine 26-jährige Frau, gemeinsam Diebstähle begangen haben. Die entsprechenden Ermittlungen wurden eingeleitet.

3. Diebstahl von Baustellen,

Eschborn, Hauptstraße und Stuttgarter Straße, Montag, 03.06.2026 bis Montag, 08.06.2026

(re)Zwischen dem 03.06.2026 und dem 08.06.2026 wurden auf zwei Baustellen in Eschborn Diebstähle begangen. Die Täter gelangten auf unbekannte Weise auf die Baustelle in der Hauptstraße und stahlen verschiedene Werkzeuge sowie andere Baustellenutensilien im mittleren vierstelligen Bereich.

Auf einer weiteren Baustelle in der Stuttgarter Straße wurde ein Baugerät im oberen vierstelligen Bereich gestohlen.

Hinweise nimmt die Polizeistation in Eschborn unter der Nummer (06196) 9695-0 entgegen.

4. Versuchter Einbruch in ein Telekom-Geschäft im Main-Taunus-Zentrum, Sulzbach im Taunus, Unterliederbach, Dienstag, 09.06.2026 01:20 Uhr

(re)In den frühen Morgenstunden des Dienstags versuchten zwei bisher unbekannte Täter, mit Brechwerkzeugen durch ein Fenster in ein Telekom-Geschäft im Main-Taunus-Zentrum einzubrechen.

Gegen 01:20 Uhr versuchten die Täter, durch ein Fenster des Geschäfts einzudringen, wurden jedoch von Zeugen bemerkt und ergriffen sofort die Flucht. Bei dem Einbruchversuch wurde das Fenster beschädigt.

Die Täter werden als männlich, ca. 175-180 cm groß, mit dunklen Kapuzenjacken und dunklen Hosen beschrieben.

Hinweise nimmt die Polizeistation Eschborn unter der Nummer (06196) 9695-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 569 auf 598, wobei die meisten Verdächtigen Männer waren. Im Jahr 2023 wurden 511 Männer und 87 Frauen verdächtigt, während es im Jahr 2022 498 Männer und 71 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 270 relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 1075 Fälle registriert, wovon 506 gelöst wurden. Es gab insgesamt 446 Verdächtige, darunter 414 Männer und 32 Frauen. 183 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1118, wobei nur 405 Fälle gelöst werden konnten. Es gab 453 Verdächtige, davon 415 Männer und 38 Frauen. 201 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.075 1.118
Anzahl der aufgeklärten Fälle 506 405
Anzahl der Verdächtigen 446 453
Anzahl der männlichen Verdächtigen 414 415
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 32 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 183 201

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.164, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817, was 81,02% entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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