Ein Mann wurde bei einer Auseinandersetzung mit einem Cutter-Messer verletzt. Der Täter wurde festgenommen und beide Beteiligten waren stark alkoholisiert.
Frankfurt: Verletzung mit Messer, Festnahme

Frankfurt (ost)
Am späten Freitagabend (01.11.24) gegen 22.30 Uhr gab es in der Busdurchfahrt eines Einkaufszentrums am Limescorso einen verbalen und körperlichen Streit zwischen zwei bekannten Männern.
Laut bisherigen Informationen stieß ein 31-jähriger Mann einen 54-Jährigen, der daraufhin zu Boden fiel. Der 54-Jährige zog dann ein Cutter-Messer und verletzte den 31-Jährigen am Hals, was zu einer Schnittwunde führte.
Zwei bisher unbekannte Zeugen beobachteten den Vorfall und informierten den örtlichen Sicherheitsdienst. Dieser konnte den Messerstecher bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Beide Männer waren betrunken.
Ein Atemalkoholtest ergab beim Opfer eine Atemalkoholkonzentration (AAK) von 3,60 Promille. Beim Angreifer betrug die AAK 3,78 Promille.
Der obdachlose Verletzte wurde nach medizinischer Behandlung und Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten entlassen. Der Tatverdächtige wurde in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht.
Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267. Davon waren 283 männlich und 25 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 147 auf 130. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








