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Frankfurt: Widerstände gegen Polizeibeamte

Am gestrigen Dienstag kam es zu mehreren Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte. Drei Polizisten wurden dabei leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am gestrigen Dienstag (21. Juli 2026) ereigneten sich im Stadtgebiet mehrere Vorfälle, bei denen Polizeibeamte angegriffen wurden. Dabei wurden drei Polizisten leicht verletzt.

Um 18:30 Uhr begaben sich Polizisten zu einer Adresse in der Tiroler Straße, nachdem es dort zu einem Streit gekommen war. Der Tatverdächtige zeigte sich sofort aggressiv und widersetzte sich den Anweisungen. Beim Versuch, den 27-jährigen Mann festzunehmen, wehrte er sich heftig, indem er versuchte, einen Beamten die Treppe hinunterzustoßen und nach dem Pfefferspray eines anderen Beamten zu greifen. Zwei Beamte wurden dabei leicht verletzt.

Bei seiner Festnahme beleidigte der stark betrunkene 27-Jährige außerdem die Polizisten und die Richterin. Er wird nun wegen Beleidigung, Widerstand und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte angeklagt.

Gegen 21:30 Uhr informierten Zeugen die Polizei über einen mutmaßlichen Drogenhandel in der Nähe des Rothschildparks.

Als die Beamten eintrafen, bemerkten sie eine Gruppe von drei Personen, die beim Anblick der Polizisten wegliefen. Die Polizisten verfolgten die Männer und konnten einen der drei Verdächtigen, einen 25-Jährigen, kurz darauf festnehmen. Bei der Festnahme wehrte sich der Mann heftig und verletzte dabei eine Polizistin leicht.

Gegen ihn wurde nicht nur Anzeige wegen Widerstands erstattet, sondern auch ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle erfasst, wovon 22378 gelöst wurden. Es gab insgesamt 19168 Verdächtige, darunter 17079 Männer und 2089 Frauen. 6494 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 26518, wobei 23101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 nahezu konstant, wobei 17106 Männer und 2027 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in ganz Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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