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Frankfurt-Zeilsheim: Verfolgungsfahrt in Frankfurt-Höchst/Zeilsheim

Ein junger Fahrer missachtete Anhaltesignale und löste eine Verfolgungsfahrt aus. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.

Foto: unsplash

Frankfurt (ost)

(ki) Am gestrigen Abend (24. Februar 2026) hat ein junger Fahrer eines Streifenwagens die Vorfahrt genommen und zudem die Anhaltesignale ignoriert. Es kam zu einer Verfolgungsfahrt von Zeilsheim nach Höchst.

Nach den neuesten Informationen musste die Besatzung eines Streifenwagens gegen 19:15 Uhr eine Vollbremsung machen, da ihnen die Vorfahrt genommen wurde. Zum Glück kam es zu keinem Unfall und das verursachende Fahrzeug blieb im Gegenverkehr stehen.

Anstatt anzuhalten, gab der Fahrer des Fahrzeugs Gas, so dass die Reifen quietschten. Der herannahende Streifenwagen musste ausweichen, um einen Unfall zu vermeiden.

Vom Ort des Geschehens an der Kreuzung West-Höchster-Straße / Annabergstraße fuhr der Fahrer in Richtung Höchst weiter zur Sindlinger Bahnstraße im Gegenverkehr. Durch sein rücksichtsloses Fahren brachte er weitere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. In der Heussleinstraße verließ der Beifahrer das Fahrzeug abrupt, während der Fahrer wieder beschleunigte.

Zu diesem Zeitpunkt lagen bereits Hinweise auf die Identität des Fahrers vor. Aus diesem Grund und um weitere Gefährdungen im Verkehr zu vermeiden, wurde die Verfolgungsfahrt abgebrochen.

Gegen den nun identifizierten Fahrer wurden die Ermittlungen von der Fachdienststelle aufgenommen. Ihm drohen diverse Strafverfahren aufgrund seines rücksichtslosen und gefährlichen Fahrverhaltens.

Falls Sie Informationen zum Beifahrer oder zum Ablauf des Vorfalls haben, melden Sie sich bitte unter der 069 / 755 – 46208 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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