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Frieda: Einbruch in Jagdhaus

Unbekannte Täter brachen in ein Jagdhaus ein, stahlen Waffen und Zubehör im Wert von 2500 Euro. Polizei sucht dringend Zeugen.

Foto: Depositphotos

Eschwege (ost)

Eschwege Polizei

Am letzten Wochenende brachen unbekannte Täter in ein massives, freistehendes Jagdhaus ein und stahlen neben erheblichen Sachschäden (2500 Euro) auch verschiedene Gegenstände, darunter Jagdwaffen. Die Beamten des Fachkommissariats für Einbruchskriminalität der Eschweger Kriminalpolizei führen nun die weiteren Ermittlungen, suchen Zeugen und bitten um Hinweise.

Das betroffene Jagdhaus (ein ehemaliges Stellwerkhaus einer stillgelegten Bahnstrecke) befindet sich in der Gemarkung Meinhard/Frieda, außerhalb der Ortslage von Frieda und etwas abseits der Landesstraße L 3467, die von Frieda in Richtung Großtöpfer verläuft. Zwischen Freitag 14.00 Uhr und Samstag 09.15 Uhr verschafften sich die Unbekannten gewaltsam Zutritt zum Haus, indem sie eine Eingangstür aufbrachen. Im Haus durchsuchten die Täter das Inventar und brachen zudem einen Tresor mit drei Jagdwaffen und Munition von der Wand ab. Außerdem entwendeten die Täter ein Notstromaggregat sowie hochwertiges Waffen- und Jagdzubehör (u.a. Fernglas, Wärmebildkamera, Restlichtverstärker).

Der von den Tätern aus dem Gebäude entfernte Tresor wurde dann in der Nähe des Tatorts mit Werkzeugen gewaltsam geöffnet. Den geöffneten, leeren Tresor ließen die Täter später in der Nähe eines Parkplatzes an der L 3467 zwischen Frieda und Großtöpfer in einem Bachbett zurück.

Hinweise in diesem Fall nimmt die Kripo in Eschwege unter 05651/925-0 entgegen.

Polizeidirektion Werra-Meißner-Pressestelle-; PHK Först

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in ganz Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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