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Friedberg: Blitz-Einbrüche im Wetteraukreis

Ein 19-jähriger Tatverdächtiger aus Frankreich in Untersuchungshaft nach Verfolgungsjagd und polizeilicher Schussabgabe

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Friedberg / Butzbach: Verdächtiger in U-Haft nach zwei Blitz-Einbrüchen

In der Nacht zum Sonntag (16.08.2026) ereigneten sich im Wetteraukreis zwei Blitz-Einbrüche in Waffengeschäfte (siehe auch Meldung vom 16.08.2026, 12:56 Uhr, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/154582/6334253). Bei beiden Taten in Friedberg und knapp zwei Stunden später in Hoch-Weisel wurde ein schwarzer SUV von Zeugen bemerkt, der angeblich ein Porsche mit schweizerischem Kennzeichen war. Gegen 05:15 Uhr fiel einer Polizeistreife das Fahrzeug auf der A 5 in südlicher Richtung auf. Der Fahrer ignorierte alle Anhaltesignale der Polizei, beschleunigte stattdessen und flüchtete bis nach Nieder-Eschbach. Dort wurde das Fahrzeug gestoppt. Ein Insasse flüchtete, der zweite Insasse wurde festgenommen. Dabei gab es einen polizeilichen Schuss, bei dem niemand verletzt wurde. Die Polizei suchte nach dem flüchtigen Insassen mit mehreren Streifen. Außerdem wurde ein Hubschrauber für die Suche eingesetzt. Die Ermittlungen zu dem Flüchtigen dauern an. Es wird noch untersucht, welche Gegenstände gestohlen wurden und ob die im Fahrzeug gefundenen Waffen aus den Einbrüchen stammen.

Der festgenommene Verdächtige ist ein 19-jähriger französischer Staatsbürger. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen wurde er am Montagnachmittag (17.08.2026) von der Kriminalpolizei Friedberg dem Amtsgericht in der Wetterauer Kreisstadt vorgeführt. Dort erließ eine Richterin einen Haftbefehl gegen den 19-Jährigen. Er befindet sich nun in einer hessischen Justizvollzugsanstalt.

Tobias Schwarz, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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