Beamte entdeckten zwei „Beiladungen“ und Metall-Coils auf überladenen Auflieger. Fahrzeuggespann musste wegen Gefahr der Weiterfahrt umgeladen werden.
Friedewald: Polizei stoppt Lkw-Gespann auf der A 4

Ronshausen (ost)
Am Samstag (11.01.) bemerkten Polizeibeamte der Autobahnpolizei Bad Hersfeld einen Sattelzug, der sich auf dem Parkplatz Nadelöhr an der A 4 zwischen den Anschlussstellen Friedewald und Wildeck-Hönebach befand. Die hinteren Türen des Anhängers waren geöffnet und ließen sich aufgrund eines geladenen Autos offensichtlich nicht schließen.
Während der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass insgesamt zwei Fahrzeuge auf dem Anhänger geladen waren, jedoch nur als „Beiladung“. In der Mitte des Anhängers waren schwere Metall-Coils mit einem Gewicht von über 23 Tonnen verladen. Vor und hinter den Coils befand sich jeweils ein Auto. Die beiden Autos passten jedoch nicht mehr in ihrer gesamten Länge auf die Ladefläche, weshalb das vordere Auto auf Altreifen gestapelt und das hintere über das Ende des Anhängers hinaus geladen wurde. Die hinteren Türen waren seitlich mit Spanngurten gesichert.
Die Art und Weise dieses Transports ist nicht nur aus Sicherheitsgründen gefährlich, da die Altreifen jederzeit verrutschen könnten, sondern auch die offenen hinteren Türen gewährleisten keine Stabilität des Anhängers bei starkem Wind oder plötzlichen Bewegungen. Die Weiterfahrt des Fahrzeuggespanns wurde untersagt, bis die beiden Autos auf einen neuen Transporter umgeladen wurden.
Der 40-jährige Fahrer musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 90 Euro hinterlegen. Gegen den Transportunternehmer wird bei der Zentralen Bußgeldstelle in Kassel ein „Verfahren zur Vermögensabschöpfung durch Bußgeldanpassung“ angeregt. In diesem Zusammenhang könnte nun ein vierstelliger Geldbetrag auf ihn zukommen.
Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld
Quelle: Presseportal








