Am vergangenen Wochenende wurden in Homberg und Fritzlar Geldbörsen gestohlen. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.
Fritzlar: Portemonnaies gestohlen, Polizei sucht nach Zeugen

Homberg/Efze / Fritzlar (ost)
Homberg/Efze / Fritzlar (Schwalm-Eder-Kreis)
Am letzten Wochenende gab es in Homberg und Fritzlar zwei Fälle von Taschendiebstahl. In einem der Fälle haben die Täter anschließend mit einer gestohlenen Bankkarte Bargeld abgehoben. Die Polizei führt Ermittlungen durch und bittet um Hinweise.
Homberg: Geldbörse aus Einkaufswagen entwendet
Zwischen 13:15 Uhr und 13:30 Uhr am Freitag nutzten unbekannte Täter offenbar einen Moment der Unaufmerksamkeit und stahlen einer älteren Dame während ihres Einkaufs in einem Lebensmittelgeschäft in der Kasseler Straße in Homberg die Geldbörse. Diese befand sich in einer Tasche im Einkaufswagen der Frau. Neben Bargeld befanden sich darin persönliche Dokumente und eine Bankkarte.
Fritzlar: Geldbörse gestohlen und danach 2.000, – Euro abgehoben
Ein weiterer Taschendiebstahl ereignete sich am Samstag zwischen 11:00 Uhr und 11:10 Uhr im Bereich des Domstadtcenters in Fritzlar. Einer älteren Dame wurde die Geldbörse aus ihrer Handtasche gestohlen. Ob der Diebstahl in einem Geschäft oder auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums stattfand, ist derzeit noch unklar. Im Portemonnaie befanden sich Bargeld, persönliche Dokumente und eine Bankkarte. Kurz darauf, um 11:30 Uhr, wurden mit der gestohlenen Bankkarte an einem Geldautomaten in der Kasseler Straße in Fritzlar 2.000, – Euro Bargeld vom Konto des Opfers abgehoben.
Die Polizei führt in beiden Fällen Ermittlungen durch und prüft derzeit, ob es einen Zusammenhang gibt. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in Homberg oder Fritzlar gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05681-774-0 bei der Polizei in Homberg zu melden.
Yvonne Winter, Pressesprecherin
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Hessen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 5338 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6038 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 604 auf 649. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 549 auf 574, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 464 auf 473 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 85 auf 101 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 468 auf 495. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten gemeldeten Taschendiebstahlfälle in Deutschland mit 39519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 5.338 | 6.038 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 604 | 649 |
| Anzahl der Verdächtigen | 549 | 574 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 464 | 473 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 85 | 101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 468 | 495 |
Quelle: Bundeskriminalamt








