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Fulda/Hünfeld/Kassel: Dieb dank Ortung überführt

Ein gestohlenes Smartphone wurde dank Ortung in Kassel gefunden. Der Dieb wurde festgenommen und das Gerät der Besitzerin zurückgegeben.

Foto: Depositphotos

Fulda/Hünfeld/Kassel (ost)

Letzten Donnerstag (10.9/14:30) vergaß eine 14-Jährige ihr Smartphone im Regionalexpress RE 5 auf der Fahrt von Fulda nach Hünfeld.

Ein 34-Jähriger nahm das liegengelassene Handy an sich, offensichtlich ohne die Absicht, es am Fundbüro abzugeben.

Am nächsten Tag begab sich die 14-Jährige in Begleitung ihrer Eltern zur Dienststelle des Bundespolizeireviers in Fulda, um den Diebstahl anzuzeigen.

Dank der Ortung des Handys durch die Eltern konnte festgestellt werden, dass sich das Mobiltelefon am 10.9. mehrmals von Fulda nach Kassel bewegte.

In der Nacht zum Freitag wurde das Handy im Bereich des Sterns in Kassel geortet.

Die Bundespolizeibeamten werteten die Kamerabilder im Hauptbahnhof Kassel aus. Anhand des auffälligen Bewegungsmusters konnte der Kreis der Verdächtigen schnell eingegrenzt werden.

Beamte in Zivil identifizierten den mutmaßlichen Täter am Kulturbahnhof in Kassel und nahmen ihn vorläufig fest.

Der 34-jährige Afghane übergab den Beamten das gestohlene Smartphone. Mithilfe des Entsperrcodes konnte das Gerät eindeutig der 14-jährigen Teenagerin zugeordnet und zurückgegeben werden.

Der 34-jährige Dieb wurde für weitere polizeiliche Maßnahmen zur Dienststelle der Bundespolizeiinspektion Kassel gebracht.

Bei der folgenden Durchsuchung wurde ein weiteres Gerät gefunden. Dieses war zur Fahndung ausgeschrieben, da es im Jahr 2023 bei einem Diebstahl gestohlen wurde.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 im Jahr 2022 auf 4224 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 im Jahr 2022 auf 2828 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 1806 männlich, 847 weiblich und 851 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Cyberkriminalitätsfälle in Deutschland verzeichnet – insgesamt 22125 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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