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Fulda: Polizeiaktion in Bad Hersfeld

Die Kriminalpolizei vollstreckte einen Durchsuchungsbeschluss wegen Drogenverstößen. Betäubungsmittel im Wert von 13.000 Euro wurden sichergestellt.

Foto: unsplash

Bad Hersfeld (ost)

Am Montag (25.08.) führte die Kriminalpolizei Bad Hersfeld (K30) mit Unterstützung des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Bad Hersfeld an der Wohnanschrift eines 32-Jährigen im Stadtgebiet Bad Hersfeld durch, den die Staatsanwaltschaft Fulda erwirkt hatte.

Die Maßnahmen wurden aufgrund von Erkenntnissen durch umfangreiche Ermittlungen bezüglich Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) und das Konsumcannabisgesetz (KCanG) durchgeführt. Bei der Durchsuchung der Wohnung des 32-jährigen Verdächtigen wurden verschiedene Rauschmittel und Beweismittel gefunden und sichergestellt, darunter etwa ein Kilogramm Amphetamin, eine kleine Menge Methamphetamin und Utensilien zum Konsum.

Zusätzlich wurde bei der 44-jährigen Mitbewohnerin des Verdächtigen eine kleine Menge Amphetamin gefunden und sichergestellt.

Der Straßenverkaufswert der beschlagnahmten Betäubungsmittel beträgt etwa 13.000 Euro.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die beteiligten Personen aufgrund fehlender Haftgründe wieder freigelassen.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Fulda und der Kriminalpolizei Bad Hersfeld sind noch im Gange.

Weitere Informationen erhalten Sie von der Staatsanwaltschaft Fulda.

Franziska Kraus,

Staatsanwaltschaft Fulda, Pressesprecherin, 0661/924-2741

Marc Leipold,

Polizeipräsidium Osthessen, Pressesprecher, 0661/105-1099

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 26518 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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