Ein 28-Jähriger wurde nach einem versuchten Tötungsdelikt an einem 43-Jährigen festgenommen. Die Hintergründe sind noch unklar.
Fulda: Verdächtiger festgenommen nach Tötungsdelikt

Fulda (ost)
Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt
In Fulda wurde am Freitag (10.04.) gegen 17 Uhr ein versuchtes Tötungsdelikt an einem 43-jährigen somalischen Staatsbürger in der Nähe des Bahnhofs Fulda verübt.
Nach den neuesten Informationen hatte ein 28-jähriger somalischer Verdächtiger den 43-jährigen Mann von einem Geländer gestoßen, sodass er mehrere Meter tief auf die Straße fiel und sich schwer verletzte. Der Verletzte wurde sofort medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist derzeit stabil.
Die Polizei in Fulda nahm den 28-Jährigen kurz darauf am Bahnhof ohne Widerstand fest. Die Hintergründe der Tat und das Verhältnis zwischen dem Verdächtigen und dem Opfer sind derzeit unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Fulda wurde der Verdächtige am Samstag (11.04.) dem Haftrichter am Amtsgericht Fulda vorgeführt. Ein Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes wurde erlassen. Der Verdächtige befindet sich jetzt in einem hessischen Gefängnis.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die etwas gesehen haben, sich an die Polizeistation Fulda unter der Telefonnummer 0661/105-0 oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
Weitere Informationen werden von der Pressestelle der Staatsanwaltschaft Fulda bereitgestellt.
Andreas Helmich,
Staatsanwaltschaft Fulda, Pressesprecher, 0661/924-2703
Jonas Trabert,
Polizeipräsidium Osthessen, Pressesprecher, 0661/105-1099
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








