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Fulda: Verkehrskontrolle an Schule

Mehrere Verstöße bei gezielter Kontrolle festgestellt. Verkehrssicherheit im Schulbereich erhöhen und Verkehrsverstöße konsequent verfolgen.

Foto: unsplash

Fulda (ost)

Kinder gehören zu den „schwächeren Verkehrsteilnehmern“: Aufgrund ihrer geringen Größe werden sie im Straßenverkehr oft übersehen und können Gefahrensituationen nicht immer richtig einschätzen. Besonders auf dem Schulweg gibt es immer wieder kritische Situationen. Kinder berichten häufig davon, dass Fahrzeuge an Ampeln nicht anhalten oder sie nicht sicher über Fußgängerüberwege lassen.

Um die Verkehrssicherheit im Umfeld einer Schule zu verbessern und Verkehrsverstöße konsequent zu ahnden, führten die Stadtpolizei Fulda und der Regionale Verkehrsdienst Fulda am Dienstagmorgen (24.02.) eine gezielte Verkehrskontrolle vor der Sturmiusschule in der Mainstraße durch. Bei der Kontrolle wurden mehrere Verstöße festgestellt, darunter das Ignorieren einer roten Ampel durch zwei Verkehrsteilnehmer. In fünf weiteren Fällen wurde eine gelbe Ampel überfahren, was besonders in Schulbereichen zu gefährlichen Situationen führen kann, da Kinder oft Abstand und Geschwindigkeit nicht richtig einschätzen können. Außerdem wurde ein Fahrer erwischt, der während der Fahrt ein Mobiltelefon benutzte und dadurch abgelenkt war. Ein anderer Verkehrsteilnehmer war ohne Sicherheitsgurt unterwegs. Alle Betroffenen erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Der Regionale Verkehrsdienst und die Stadtpolizei Fulda werden auch zukünftig verstärkt Kontrollen im Schulbereich durchführen. Sie appellieren eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer: Besondere Vorsicht, Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme sind dort erforderlich, wo Kinder unterwegs sind. Halten Sie sich an die Verkehrsregeln – denn Kinder sollen sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen.

(Regionaler Verkehrsdienst Fulda)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 (13,43%) auf Unfälle mit Personenschaden, 6.914 (4,75%) auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden und 1.164 (0,8%) auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 (81,02%). Innerorts gab es 14.839 (10,2%) Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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