Eine 28-jährige Frau gestand, unter Drogeneinfluss einen Unfall mit einem blauen VW Golf verursacht zu haben. Ihr 29-jähriger Freund war ebenfalls betäubt und beide wurden von einem unbekannten Verkehrsteilnehmer mitgenommen.
Fulda: Verkehrsunfall Drogeneinfluss

Fulda (ost)
In Wildeck-Bosserode – Am 13.03., gegen 22.11 Uhr wurde ein Auto in den Wiesen am Rand der L 3251/L 3251b entdeckt. Die Polizei fand vor Ort einen blauen VW Golf, der vorne beschädigt war, abgeschlossen war und niemand mehr im oder am Fahrzeug war. Durch die Spurensuche vor Ort wurde festgestellt, dass das Auto vor dem Verlassen der Fahrbahn ein Verkehrsschild gestreift und einen Leitpfosten umgefahren hatte. An den Verkehrseinrichtungen entstand ein Schaden von 250 Euro, am Auto von 2500,- Euro. Spätere Untersuchungen führten zu einer 28-jährigen Frau und ihrem 29-jährigen Freund in Lispenhausen. Beide waren offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Frau gab zu, das Auto gefahren und den Unfall verursacht zu haben. Ihr Freund war auch im Auto gewesen. Bei ihr wurde eine Blutentnahme angeordnet und ihr Führerschein wurde eingezogen. Sie erklärte weiter, dass sie und ihr Freund von einem zufällig vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer von der Unfallstelle mitgenommen wurden. Angaben zu diesem Verkehrsteilnehmer konnten oder wollten jedoch beide nicht machen. Sollten diese Angaben der Wahrheit entsprechen, wird der unbekannte Verkehrsteilnehmer gebeten, sich mit der Polizeistation Rotenburg unter der Tel. 06623-9370 oder online unter www.polizei.hessen.de in Verbindung zu setzen, da er ein wichtiger Zeuge sein könnte. Später wurden in der Wohnung des Paares auch Betäubungsmittel gefunden, die dann beschlagnahmt wurden. In diesem Zusammenhang wurde ein weiteres Strafverfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der aufgezeichneten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 117.817, endeten lediglich mit Sachschaden, was 81,02% entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








