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Fulda: Zweiradsaison startet auf Hessens höchstem Berg

Die Polizei Osthessen führte gezielte Kontrollen auf der Wasserkuppe durch, um mit Zweiradfahrern ins Gespräch zu kommen.

Kontrollen zum Auftakt der Zweiradsaison auf der Wasserkuppe. Foto: Polizei Osthessen
Foto: Presseportal.de

Osthessen (ost)

Die Temperaturen steigen und zunehmend holen Bikerinnen und Biker ihre Maschinen wieder aus dem Winterschlaf. Zeit für die Polizei Osthessen, um pünktlich zum Auftakt der Zweiradsaison zielgerichtete Kontrollen an besonders beliebten Örtlichkeiten durchzuführen. So fiel am Sonntag (04.05.) auf der Wasserkuppe in der Rhön der offizielle Startschuss. Im Fokus stand hierbei insbesondere der Austausch mit den Zweiradfahrern.

Trotz des nicht idealen Motorrad-Wetters verschlug es einige hartgesottene Biker bei frischen 7 Grad auf Hessens höchsten Berg. Insgesamt kontrollierten zivile und uniformierte Kräfte des Polizeipräsidiums Osthessen 41 Motorräder und warfen hierbei einen geschulten Blick auf die motorisierten Zweiräder und ihre Fahrer. Einige von ihnen kamen sogar zielgerichtet zur Wasserkuppe, um sich mit den erfahrenen Motorradpolizisten auszutauschen und Fragen zu stellen. An einem Präventionsstand gab es zusätzlich die Möglichkeit, sich rund um die Verkehrssicherheit zu informieren sowie am Stand der Kreisverkehrswacht Fulda seine Reaktionszeit zu testen.

Neben den stationären Kontrolle auf der Wasserkuppe mischten sich die Polizisten natürlich auch mit Polizeikrads sowie zivilen Zweirädern unter den fließenden Verkehr und legten ein Augenmerk auf rasende und lärmende Motorradfahrende, die insbesondere bei Anwohnern regelmäßig für Beschwerden sorgen.

„Es waren viele leidenschaftliche Biker unterwegs, die mit Leib und Seele ihrem Hobby frönen. Diese Fahrer schätzen die Freiheit auf zwei Rädern“, resümiert Polizeihauptkommissar Mirko Reuß, Zweiradkoordinator des Polizeipräsidiums Osthessen und Einsatzleiter des Tages. So wunderte es den routinierten Motorradfahrer auch nicht, dass er und seine Kollegen fast nichts zu beanstanden hatten. In Summe gab es vier Verwarnungen – beispielsweise wegen nicht mitgeführter Fahrzeugpapiere – sowie fünf Mängelanzeigen unter anderem wegen fehlender Rückstrahler oder nicht korrekt montierter Kennzeichen.

Reuß betont: „Wir haben zahlreiche interessante Bürgergespräche geführt. Beide Seiten können von diesen Dialogen profitieren. Sie fördern das gegenseitige Verständnis und stärken die Zusammenarbeit.“ Das vorrangige Ziel der Beamten war es, während der Gespräche insbesondere auch noch einmal gezielt Präventionsbotschaften zu platzieren, damit alle Zweiradliebende gut und sicher durch die Saison kommen. Und dafür werden die spezialisierten Kräfte auch künftig gezielte Kontrollen durchführen.

Tipps der Polizei

In diesem Sinne wünscht das Polizeipräsidium Osthessen den Bikerinnen und Bikern zum Saisonauftakt allzeit gute Fahrt und hält folgende Tipps bereit:

Julissa Sauermann

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen gemeldet, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil aus, nämlich 117.817 Unfälle oder 81,02%. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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