Polizei berät zum Thema Einbruchschutz. Die dunkle Jahreszeit ist erfahrungsgemäß auch die Zeit für vermehrte Einbrüche. Die Täter nutzen die Dunkelheit aus, um seltener entdeckt zu werden.
Geinsheim am Rhein: Sicheres Zuhause in Trebur

Trebur (ost)
Die dunkle Jahreszeit ist erfahrungsgemäß auch die Zeit für vermehrte Einbrüche. Die Täter nutzen die Dunkelheit aus, um seltener entdeckt zu werden. Wie man sich am besten davor schützen kann, auch einmal Opfer einer solchen Straftat zu werden, erklären die Fachberater des Polizeipräsidiums Südhessen. Diese waren am Montag (19.01) in der Zeit von 12 bis 14 Uhr im Treburer Ortsteil Geinsheim unterwegs und gingen zu den Anwohnern, um sie über die neuesten und effektivsten Mittel zum Einbruchschutz informieren.
Die Kolleginnen und Kollegen der Polizei waren vorwiegend im Wohngebiet „Am Mittelpfad“ unterwegs, um dort persönlich mit den Leuten zu sprechen. Dabei verteilten sie Informationsbroschüren und sprachen darüber, wie wichtig auch eine wachsame Nachbarschaft bei der Verhinderung von Einbrüchen ist. Die Polizisten verteilten insgesamt rund 600 Flyer zum Thema „Sicher wohnen“ und ebenso viele in Punkto „Mehr Sicherheit in unserem Viertel“. Während der Aktion suchten 15 Anwohner das direkte Gespräch, um sich über Einbruchschutz beraten zu lassen. In Fällen, in denen ein erhöhtes Risiko für einen Einbruch festgestellt wurde, informierte die Polizei die Bewohner direkt durch den Einwurf einer speziellen Postkarte in deren Briefkasten.
Unabhängig von dieser Aktion helfen schon einfache Grundsätze dabei, es Einbrechern schwer zu machen und sie abzuschrecken:
Die polizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidium Südhessen bietet darüber hinaus auch immer die Möglichkeit einer individuellen Beratung an. Um einen Termin abzustimmen, wenden Sie sich gerne entweder telefonisch unter 06151/969-40444 oder auch per E-Mail über die Adresse Beratungsstelle.PPSH@Polizei.Hessen.de an die Experten. Weitere Hinweise und Tipps gibt es auch im Internet unter www.polizei-beratung.de.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 im Jahr 2022 auf 4224 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 im Jahr 2022 auf 2828 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 1806 männlich, 847 weiblich und 851 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region Berlin im Jahr 2023 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt








