Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Geisenheim: Brand in Eltville-Hattenheim

Am Freitagabend brach ein Dachstuhlbrand in einem Fachwerkhaus aus. Die Feuerwehr rettete Bewohner und eine Katze, das Gebäude ist einsturzgefährdet.

Foto: Unsplash

Eltville am Rhein (ost)

Am Freitagabend ereignete sich im Zentrum von Eltville-Hattenheim ein Brand im Dachgeschoss eines Fachwerkhauses. Die Feuerwehr konnte einen Bewohner und eine Katze unverletzt retten. Das Gebäude ist nun einsturzgefährdet.

Um 20:30 Uhr wurde über den Notruf Rauch aus einem Fenster des Wohnhauses gemeldet. Kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr Eltville am Rhein brach das gesamte Dachgeschoss in Flammen aus. Aufgrund der Eskalation des Einsatzes wurden weitere Feuerwehren aus Eltville und Geisenheim alarmiert.

Die fünf Bewohner des Hauses konnten sich unverletzt ins Freie retten, bevor die Feuerwehr eintraf. Während der Löscharbeiten kehrte einer der Bewohner aus unbekannten Gründen in das brennende Gebäude zurück und musste von der Feuerwehr gerettet werden. Zum Glück blieb er unverletzt.

Trotz der engen Bebauung konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude durch einen intensiven Löschangriff verhindert werden. Zwei Drehleitern kamen dabei zum Einsatz. Nach etwa einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Nacht an.

Aufgrund des durchgebrannten Treppenhauses mussten die Löscharbeiten von außen durchgeführt werden. Das gesamte Gebäude ist aufgrund des Brandschadens einsturzgefährdet.

Die Bewohner wurden mit Hilfe des Bürgermeisters und des Ortsvorstehers in einer vorübergehenden Notunterkunft untergebracht. Ein Feuerwehrmann wurde während des Einsatzes leicht verletzt, konnte aber nach einer ambulanten Behandlung vor Ort bleiben.

Der Ortskern von Eltville-Hattenheim war für die Löscharbeiten bis spät in die Nacht gesperrt. Insgesamt waren etwa 80 freiwillige Einsatzkräfte beteiligt. Die Brandursache sowie die Schadenshöhe sind noch unklar und werden von der Polizei untersucht. Ein Fachberater des THW unterstützte die Einsatzkräfte vor Ort bei der Bewertung der Gebäudestruktur.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24