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Gesucht: Unbekannter Mann nach Körperverletzungen in Fußgängerzone

Die Polizei sucht ein Opfer, das von jugendlichen Tätern geschlagen wurde. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kasseler Polizei zu melden.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Zentrum:

In einem Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung suchen die Polizeibeamten des Kommissariats 36 der Kasseler Kriminalpolizei (Haus des Jugendrechts) derzeit nach einem Opfer, das von zwei jugendlichen Tätern in der Fußgängerzone von Kassel angegriffen wurde. Die Körperverletzung ereignete sich am Donnerstag, dem 10. Juli, gegen 00:20 Uhr in der Innenstadt. Angeblich haben die beiden Verdächtigen in der Oberen Königsstraße vor dem Rathaus auf den bisher unbekannten Mann eingeschlagen, der vor Schmerzen schrie. Eine 27-jährige unbeteiligte Frau aus Kassel wurde auf den Angriff aufmerksam und griff ein, wobei sie selbst einen Schlag ins Gesicht erhielt und verletzt wurde. Später verlagerten sich die Angriffe auf das Opfer vor ein Restaurant am Friedrichsplatz, wo der unbekannte Mann erneut schrie, bevor er entkommen konnte. Nachdem die Angreifer in Richtung Königsplatz weitergezogen waren und einem gehörlosen Mann mehrmals in den Rücken geschlagen haben sollen, konnten die alarmierten Streifen die beiden 17-Jährigen festnehmen. Die Tatverdächtigen aus Baunatal wurden für weitere polizeiliche Maßnahmen auf die Wache gebracht und später von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt. Sie müssen sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Die bisherigen Ermittlungen führten leider nicht zur Identifizierung des Opfers. Der Mann sowie andere Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen verzeichnete im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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