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Gesucht: Zeugen nach Körperverletzung im Supermarkt

Ein Mann wurde im Supermarkt angegriffen und verletzt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen und Hinweisen auf den Täter.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Vorderer Westen:

Gestern Nachmittag gegen 16 Uhr wurde die Polizei wegen eines Vorfalls von Körperverletzung in einem Supermarkt in der Friedrich-Ebert-Straße in Kassel, in der Nähe des Bebelplatzes, alarmiert. Ein 35-jähriger Mann aus Kassel, der dort als Opfer angetroffen wurde, gab gegenüber den Polizeibeamten des Polizeireviers Süd-West an, dass ein anderer Kunde ihn in der Obst- und Gemüseabteilung getreten und dann mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen habe. Danach habe der unbekannte Mann ihn mit einer Lauchstange geschlagen, eine Orange gegen seinen Kopf geworfen und ihn während weiterer Schläge an der Jacke durch den Laden gezogen, bis ein aufmerksamer Mitarbeiter des Supermarkts eingriff. Der Täter, ein Mann von etwa 1,80 Metern Größe mit normaler Statur, dunklen Haaren und dunklerem Teint, der eine blaue Jacke und Jeans trug, flüchtete dann in Richtung Bebelplatz, wo seine Spur verloren ging. Der 35-Jährige wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Es wird angenommen, dass dem physischen Angriff ein Streit zwischen den beiden Männern vorausging, da das Opfer den anderen Kunden wegen heruntergefallenem Obst angesprochen hatte.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Vorfalls von gefährlicher Körperverletzung. Zeugen, die die Tat gesehen haben oder Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267. Davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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