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Gewalt gegen Polizei in Rüsselsheim

Beamte verletzt, Mann leistet heftigen Widerstand und wird festgenommen.

Foto: Depositphotos

Rüsselsheim (ost)

Nach einem physischen Angriff wurden am Mittwochmorgen (11.03.) um 9.30 Uhr drei Polizistinnen und ein Polizist verletzt. Aufgrund der erlittenen Verletzungen waren sie nicht mehr in der Lage, ihren Dienst fortzusetzen.

Die Einsatzkräfte wurden wegen eines Streits zwischen einem Paar in der Bahnhofstraße gerufen. Der 20-jährige Mann, der an der Auseinandersetzung beteiligt war, verhielt sich an der Einsatzstelle immer aggressiver und sollte deshalb von der Polizei in Gewahrsam genommen werden. Bei der Festnahme leistete der Mann, der ein Messer bei sich trug, heftigen Widerstand und beleidigte, bespuckte und bedrohte die Beamten kontinuierlich. Das Messer wurde ihm abgenommen. Die vier Polizisten wurden während des Einsatzes verletzt und beendeten danach ihren Dienst. Der Mann konnte mit Hilfe eines Elektroimpulsgeräts von der Polizei festgenommen werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in eine psychiatrische Klinik gebracht und wird sich nun wegen tätlichen Angriffs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung vor Gericht verantworten müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang von 243 auf 229 Fälle. Im Jahr 2022 wurden 224 Fälle gelöst, während es 2023 216 waren. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Von den 267 Verdächtigen waren 237 männlich und 30 weiblich, wobei 130 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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