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Gewalttätiger Vorfall in Bebra

Ein 29-Jähriger griff mit einer Krücke und einem Messer bekannte Personen an, wurde festgenommen und muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Foto: Depositphotos

Hersfeld-Rotenburg (ost)

Gewalttätige Körperverletzung

Bebra. Am Mittwoch (30.07.) gegen 16 Uhr wurde die Polizei zu einer Auseinandersetzung in der Nähe des Busbahnhofs in Bebra gerufen. Laut aktuellen Informationen kam es zu einem Streit zwischen einem 29-jährigen Bebraer und drei ihm bekannten Personen – einer 24-jährigen sowie einem 19- und 39-jährigen. Der 29-Jährige versuchte zunächst, gemäß aktuellen Erkenntnissen, mit einer Krücke auf die anderen Beteiligten einzuschlagen und zog im weiteren Verlauf des Streits ein Messer. Die Auseinandersetzung verlagerte sich von der Bahnhofstraße in die Nürnberger Straße in der Innenstadt, wo der 29-Jährige schließlich von Polizeibeamten vorläufig festgenommen wurde. Er wurde zunächst im Krankenhaus behandelt, da er leichte Verletzungen erlitten hatte, und dann zur Polizeistation Rotenburg an der Fulda gebracht. Das Messer wurde sichergestellt. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Der 29-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten.

Einbruch in Arztpraxis

Rotenburg. Zwischen Dienstagabend (29.07.) und Mittwochmorgen (30.07.) wurde die Arztpraxis in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Borngasse von unbekannten Tätern heimgesucht. Sie brachen die Eingangstür auf und flüchteten laut aktuellen Informationen, ohne etwas zu stehlen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 300 Euro. Hinweise bitte an die Polizeistation Rotenburg a. d. Fulda unter Telefon 06623/937-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.

Kennzeichen gestohlen

Bebra. Zwischen Montag (28.07.) und Mittwoch (30.07.) wurden die beiden amtlichen Kennzeichen „HEF-JL 25“ von einem Ford Grand C-Max gestohlen. Das Fahrzeug war auf einem Betriebsgelände in der Hersfelder Straße abgestellt. Hinweise bitte an die Polizeistation Rotenburg a. d. Fulda unter Telefon 06623/937-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.

Kastanie beschädigt

Bad Hersfeld. Eine etwa 15 bis 20 Jahre alte Kastanie in der Straße „Am Lindeneck“ in Asbach wurde von Unbekannten in einem unbekannten Zeitraum beschädigt, indem ein Loch in den Stamm gebohrt wurde. Die Beschädigung wurde am Dienstag (22.07.) entdeckt. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Naturschutzgesetz eingeleitet. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Hersfeld unter Telefon 06621/932-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.

Julissa Sauermann

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon Männer waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 zurück. Davon waren 283 männliche Verdächtige und 25 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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