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Gießen: 500 Kilogramm Kokain in Bananenkisten sichergestellt

Ermittler haben das Rauschgift im Lager eines Lebensmittelhändlers im Kreis Gießen gefunden, nachdem dieser die Behörden informiert hatte.

Foto: Sichergestellte Kokainblöcke, verborgen unter Bananen Quelle: ZFA Frankfurt am Main / HLKA
Foto: Presseportal.de

Frankfurt am Main / Kreis Gießen / Kreis Groß-Gerau / Wiesbaden (ost)

Gemeinsame Bekanntgabe von Zollfahndungsamt Frankfurt am Main, Hessischem Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft Gießen vom 27.05.2024

Eine Menge von etwa 500 Kilogramm Kokain wurde von Ermittlern der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main und des Hessischen Landeskriminalamtes am 23.05.2024 im Kreis Gießen beschlagnahmt.

Nach bisherigen Informationen wurde das Rauschgift zuerst per Schiff von Südamerika nach Europa geschmuggelt und gelangte dann – verborgen in Bananenkisten – über Land nach Deutschland.

Die 500 Kilogramm Kokain wurden im Lager eines Lebensmittelhändlers im Kreis Gießen sichergestellt, nachdem dieser die Behörden über entdeckte verdächtige Pakete zwischen den Früchten informiert hatte. Während der Maßnahmen gab es einen engen und kooperativen Austausch mit dem betroffenen Unternehmen.

Die Einsatzkräfte von Zoll und Polizei untersuchten etwa 5.000 Bananenkisten auf Unregelmäßigkeiten. Die Maßnahmen wurden vom Hauptzollamt Gießen unterstützt.

Die weiteren Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Gießen werden von der GER Hessen durchgeführt.

Zusätzliche Informationen:

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Hessen wurde im Jahr 2012 als Kooperation zwischen Ermittlern des Hessischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main gegründet. Das Ziel der GER Hessen ist die Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität in Hessen und darüber hinaus. Als Experteneinheit führt die GER Hessen besonders umfangreiche Ermittlungen im Bereich der schweren und organisierten Kriminalität mit Schwerpunkt auf Rauschgiftdelikten durch.

Kontakt:

Zollfahndungsamt Frankfurt am Main
Pressesprecherin
Carina Orth
Telefon: 069/50775-133
E-Mail: presse@zfaf.bund.de
www.zoll.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23.331 auf 22.378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19.820 auf 19.168, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.704 auf 17.079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.116 auf 2.089 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 6.321 auf 6.494. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 registrierten Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

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