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Giessen: Betrüger erbeuten Bankkarte in Karben

Am vergangenen Wochenende überzeugten Anrufer einen Senior, die Karte samt Geheimzahl zur Überprüfung herauszugeben. Anschließend wurden über 6.000 EUR von seinem Konto abgebucht.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Am vergangenen Wochenende riefen Betrüger einen Senior aus Karben an und täuschten ihm vor, seine Bankkarte sei kopiert worden und könne nun für unberechtigte Geldabhebungen verwendet werden. Um dies zu verhindern, werde ein Bankmitarbeiter den Rentner aufsuchen und die Karte zur genaueren Prüfung mitnehmen. Für die Abholung brauche dieser außerdem die Geheimzahl. Nachdem die Karte abgeholt worden war, wurden vom Konto des Karbeners mehrfach insgesamt über 6.000 EUR abgebucht.

Die Polizei empfiehlt, am Telefon keine Angaben zu den eigenen Vermögensverhältnissen zu machen – auch nicht gegenüber vermeintlichen Bankmitarbeitern. Lassen Sie sich durch Anrufer weder unter Druck setzen noch verunsichern, sondern bleiben Sie skeptisch und hinterfragen Sie deren Angaben. Beenden Sie das Gespräch unverzüglich. Kontaktieren Sie anschließend selbst Ihre Bank oder im Zweifelsfall die Polizei, die auch über den Notruf 110 erreichbar ist. Suchen Sie die Telefonnummer der Bank selbst heraus, statt sich vom Anrufer eine Nummer geben zu lassen, unter der Sie angeblich dessen Vorgesetzten oder einen Kundenberater sprechen können. Banken entsenden keine Mitarbeiter zu Ihnen nach Hause, um Bank- oder Kreditkarten abzuholen. Ihre Geheimzahl ist vertraulich und geht ausschließlich Sie selbst etwas an! Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich an Verwandte, Nachbarn oder andere Personen Ihres Vertrauens. Geben Sie unbekannten Personen niemals Geld, Wertgegenstände oder Bankunterlagen. Die Polizei empfiehlt zudem, Angehörige innerhalb der Familie und des Bekanntenkreises zu sensibilisieren und sie über die Vorgehensweisen der Betrüger aufzuklären. Zusätzliche Informationen zum Schutz vor verbreiteten Betrugsmaschen stehen unter www.polizei-beratung.de zur Verfügung.

Am Montag (02.11.2026) war ein 86-jähriger Frankfurter gegen 17:45 Uhr mit seinem Nissan Micra auf der L 3352 von Rodheim in Richtung Petterweil unterwegs. Dabei kam er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Tesla eines 51-Jährigen aus Friedrichsdorf. Durch den Aufprall wurde der Nissan auf einen Acker geschleudert. Keines der beiden Fahrzeuge war danach noch fahrbereit. Bei dem Unfall zog sich der 86-Jährige schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Der Tesla-Fahrer blieb nach aktuellem Kenntnisstand unverletzt. Der gesamte Sachschaden wird auf über 40.000 EUR beziffert. Die Sperrung der Landstraße dauerte knapp zwei Stunden.

Pressesprecher Tobias Schwarz

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden (13,43 %), 6.914 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (4,75 %), 1.164 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,8 %) und 117.817 übrige Sachschadensunfälle (81,02 %). Nach Ortslage wurden 14.839 Unfälle innerorts (10,2 %), 7.577 außerorts ohne Autobahnen (5,21 %) und 3.013 auf Autobahnen (2,07 %) ausgewiesen. Bei den Unfällen kamen 188 Menschen ums Leben; 3.537 wurden schwer und 21.704 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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