Einbruch in Kita,Alarm löst frühmorgens aus, Einbrecher flieht ohne Beute. Schaden von 1.500 Euro verursacht. Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Gießen: Dealer festgenommen, Verdächtiger versucht Drogen zu entsorgen, aber wird von Beamten festgenommen. Strafverfahren wegen illegalen Drogenhandels eingeleitet.

Giessen (ost)
Gießen: Dealer festgenommen
Während einer Untersuchung waren verdeckte Beamte der Kriminalpolizei am Donnerstag (5.3.) zu Fuß in der Ringallee unterwegs. Sie bemerkten einen Mann, der unabhängig von ihren eigentlichen Untersuchungen verdächtiges Verhalten zeigte. Dies veranlasste die Beamten, ihn zu kontrollieren. Der Mann versuchte sofort zu fliehen. Die Beamten verfolgten ihn und sahen, wie er beim Rennen Gegenstände wegschleuderte. Sie holten den Mann ein und verhafteten ihn. Es stellte sich heraus, dass er etwa 860 Gramm Cannabis weggeworfen hatte. Außerdem hatte er 3.200 Euro Bargeld bei sich. Die Beamten beschlagnahmten die Gegenstände. Der Mann leistete körperlichen Widerstand gegen die Festnahme und Durchsuchung, indem er sich wehrte. Danach gelang es ihm kurzzeitig, trotz gefesselter Hände erneut zu fliehen. Auch diese Flucht wurde von den Beamten gestoppt, indem sie ihn einholten und zu Boden brachten. Dabei erlitt der mutmaßliche Drogendealer leichte Verletzungen, die die Beamten selbst versorgten. Der Rettungsdienst brachte den 25-Jährigen zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Der Mann wird nun wegen des Verdachts des illegalen Betäubungsmittelhandels strafrechtlich verfolgt. Die Einsatzkräfte blieben unverletzt.
Gießen: Einbruch in Kindertagesstätte
Am frühen Morgen um 5.40 Uhr löste der Alarm an einer Kindertagesstätte in der Ringallee aus. Der alarmierte Sicherheitsdienst meldete ein aufgebrochenes Fenster. Die Polizeibeamten durchsuchten die Kindertagesstätte, aber der Einbrecher war bereits geflohen. Der Unbekannte hatte einen Rollladen hochgeschoben und ein Fenster eingeschlagen. Vermutlich ohne Beute machte er sich aus dem Staub. Der entstandene Schaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt.
Die Ermittler suchen Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.
Pierre Gath, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbruchsdiebstahl registriert, wobei 723 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 598 Verdächtige, darunter 511 Männer und 87 Frauen. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Statistiken über Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der Fälle. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 19133 relativ konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen. In Hessen waren die meisten Verdächtigen männlich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023 anstieg.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








