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Gießen: Einbrecher festgenommen in Linden

Einsatzkräfte nahmen zwei Einbrecher in Leihgestern fest, nachdem ein Zeuge den Einbruch bemerkt hatte. Der 17-Jährige wurde in U-Haft genommen.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Zwei Einbrecher wurden von Einsatzkräften in Leihgestern auf frischer Tat festgenommen. Ein aufmerksamer Zeuge entdeckte den Einbruch in eine gewerbliche Halle am Sonntag (16.8.) gegen 3.20 Uhr und alarmierte sofort die Polizei.

Polizeistationen Gießen Nord und Gießen Süd, Diensthundeführer und Kriminalpolizei eilten zur Bahnhofstraße. In einem Büro innerhalb der Halle wurden die beiden Einbrecher von den Beamten ohne Widerstand festgenommen. Es gab keine Verletzten.

Die festgenommenen Personen im Alter von 17 und 18 Jahren wurden zur Dienststelle gebracht. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Gießen wurde der ältere Einbrecher am folgenden Tag nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aufgrund fehlender Haftgründe freigelassen. Der 17-Jährige wurde einem Haftrichter am Amtsgericht Gießen vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl gegen den dringend Tatverdächtigen. Der Jugendliche wurde inhaftiert. Ob den Festgenommenen weitere Straftaten zur Last gelegt werden können, wird derzeit ermittelt.

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren (511 im Jahr 2023). Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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