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Gießen: Einbrecher flüchten aus Gemeinderäumen + LKW kracht in Sperranhänger

Einbrecher entkommen nach Einbruch in Kirchengemeinde, LKW kollidiert mit Sperranhänger auf A5.

Symbolbild rotes X
Foto: Presseportal.de

Giessen (ost)

Gießen: Einbruchdiebe entkommen aus Gemeindegebäuden – Zeugen werden gesucht

Früh heute bemerkte eine aufmerksame Zeugin gegen 4.15 Uhr zwei Einbrecher im Gleiberger Weg. Die Verbrecher waren kurz zuvor in die Räumlichkeiten einer örtlichen Kirchengemeinde eingedrungen. Als sie von der Zeugin entdeckt wurden, liefen die beiden ohne Beute in Richtung einer Schule davon.

Ein Täter war ungefähr 180-185 cm groß, maskiert und trug einen schwarzen Kapuzenpullover sowie eine helle Hose. Sein Komplize war komplett dunkel gekleidet und ungefähr gleich groß.

Die Ermittler suchen nach Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.

A5: Lastwagen kollidiert mit Sperranhänger

Auf der Autobahn 5 nahe Grünberg stand gestern Abend ein Sperranhänger der Autobahnmeisterei, nachdem dort eine Ölspur beseitigt werden musste. Dieser befand sich in Fahrtrichtung Kassel auf dem rechten von drei Fahrstreifen. Zudem war der rechte Fahrstreifen bereits vor dem Anhänger durch die vorhandenen Verkehrsbeeinflussungsanlagen mittels gekreuzten roten Schrägbalken gesperrt. Dies übersah der Fahrer eines Lastwagengespanns, der 60-Jährige prallte ungebremst in den Sperranhänger. Dabei entstand beträchtlicher Schaden am Lastwagen, an einer Leitplanke und am Sperranhänger.

Offensichtlich war dem ungarischen Fahrer des Gespanns nicht bewusst, dass die Sperrung des Fahrstreifens durch die Schrägbalken angezeigt und oft aufgrund von Gefahren verwendet wird (weitere Informationen zum Thema siehe auch: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/154582/6239323). Der Lastwagenfahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 150.000 Euro.

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbruchdiebstählen registriert, von denen 723 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 569, wobei 498 männliche und 71 weibliche Verdächtige waren. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, wobei 511 männliche und 87 weibliche Verdächtige waren. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl von Einbruchdiebstählen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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