Täter brachen in Apotheke ein, flüchteten mit Bargeld. Polizei sucht Zeugen für zwei Unfallfluchten in Großen-Linden.
Gießen: Einbruch in Apotheke + Unfallfluchten in Großen-Linden

Giessen (ost)
Wißmar: Gesucht werden Zeugen nach Einbruch in Apotheke
Am frühen Sonntagmorgen (26.07.) gegen 3 Uhr gelangten bisher unbekannte Täter gewaltsam in den Verkaufsraum einer Apotheke in der Goethestraße in Wettenberg-Wißmar. Dort stahlen sie Bargeld im dreistelligen Bereich. Danach flohen sie in eine unbekannte Richtung.
Personen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder andere Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Gießen unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 zu melden.
Linden (Großen-Linden): Fahrerflucht nach Parkplatzrempler
Die Polizei sucht die Fahrerin oder den Fahrer eines schwarzen Fahrzeugs. Dieses beschädigte am Freitagnachmittag (24.07.) zwischen 14 und 18 Uhr ein geparktes Auto auf dem Parkplatz des Schwimmbads in Großen-Linden (Frankfurter Straße/Schillerstraße) und verließ dann unerlaubt den Unfallort.
Der Schaden am Auto des 20-jährigen Besitzers wird auf etwa 3.500 Euro geschätzt.
Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen-Süd unter der Rufnummer 0641/7006-3601 entgegen.
Linden (Großen-Linden): E-Scooter-Fahrer nach Verkehrsunfall geflüchtet
Eine 54-jährige Autofahrerin aus Lollar fuhr am Samstagnachmittag (25.07.) gegen 15.15 Uhr auf der Robert-Bosch-Straße in Linden (Großen-Linden) in Richtung Nikolaus-Otto-Straße. Als sie bei Hausnummer 20a nach links abbiegen wollte, fuhr ein nachfolgender E-Scooter auf ihr Auto auf. Der E-Scooter war verbotenerweise mit zwei Personen besetzt. Beide stürzten bei der Kollision.
Der Fahrer und der Beifahrer verließen den Unfallort unerkannt, bevor die Polizei eintraf. Zeugen zufolge handelte es sich um etwa zehn Jahre alte Jungen. Einer der beiden soll Schürfwunden am Handgelenk erlitten haben.
Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zu den beiden Jungen haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Gießen-Süd unter der Rufnummer 0641/7006-3601 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








