Ein Unbekannter ergaunerte bei einer Seniorin Bargeld und Wertgegenstände im Wert von 15.000 Euro, indem er eine Notlage ihres Sohnes vortäuschte. Die Ermittlungen dauern an.
Giessen: Falscher Polizeibeamter ergaunert Bargeld

Giessen (ost)
Bad Nauheim: Betrügerischer Polizeibeamter erbeutet Bargeld und Wertgegenstände im Wert von 15.000 Euro
Ein Unbekannter rief am Freitagnachmittag bei einer älteren Dame an und täuschte eine angebliche Notsituation ihres Sohnes vor. Unter Schock übergab sie Bargeld und verschiedene Wertgegenstände im Wert von etwa 15.000 Euro an einen vermeintlichen Polizisten, um ihrem Sohn zu helfen. Der Abholer wird als etwa 50 bis 60 Jahre alt, etwa 180 cm groß, schlank und mit wenig Haaren beschrieben. Außerdem sprach er laut der älteren Dame mit osteuropäischem Akzent. Die Ermittlungen dauern an.
Um es den skrupellosen Kriminellen möglichst schwer zu machen, bittet die Polizei um Unterstützung: Sprechen Sie mit älteren Verwandten über die verschiedenen Methoden der Täter. Bieten Sie sich als Ansprechpartner für Ihre Verwandten an. Weisen Sie darauf hin, dass sie jederzeit unter der Nummer 110 die Polizei um Hilfe bitten können.
Betrüger sind oft geschickt manipulativ. In der Regel versuchen sie, ihre Opfer zuerst zu schockieren. In vergangenen Fällen gab es bereits zahlreiche Anrufe und Gespräche, die sich über einen längeren Zeitraum, manchmal Stunden, erstrecken können. Dabei erhöhen die Kriminellen den Druck auf ihre Opfer. Die betrügerischen Methoden, die dabei verwendet werden, sind vielfältig.
Die Ermittler empfehlen: Echte Polizisten, Staatsanwälte oder Banken fragen am Telefon nicht nach Details, Wertgegenständen, Geheimnummern oder fordern Sie zu Überweisungen auf. Wenn sich ein angeblicher Mitarbeiter bei Ihnen meldet, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach auf! Überprüfen Sie im Zweifelsfall persönlich bei Ihrer Bank oder bei der echten Polizei. Geben Sie niemals Informationen zu Ihren Wertgegenständen, persönlichen Daten wie Bankkonten- und Kartendaten oder anderen Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) weiter. Echte Polizisten werden Sie auch niemals auffordern, Ihre Wertgegenstände herauszugeben, um sie zu verwahren.
Im Zweifelsfall: Beenden Sie das Gespräch sofort und informieren Sie die Polizei!
Die Polizei Hessen bietet umfangreiche Präventionsmaßnahmen und kostenlose Tipps an. Kontaktieren Sie die Ansprechpartner in Mittelhessen auf unserer Website: https://www.polizei.hessen.de/service/ansprechpersonen/kriminalpolizeiliche-beratungsstelle-im-polizeipraesidium-mittelhessen
Butzbach: Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss verursacht
Ein 24-jähriger aus dem Wetteraukreis fuhr am Freitagabend (9. Oktober) gegen 20 Uhr von der A5 aus Richtung Kassel an der Ausfahrt Bad Nauheim ab. Beim Abbiegen nach rechts auf die B3 in Richtung Bad Nauheim übersah er möglicherweise den von links kommenden Pkw eines 18-jährigen Butzbachers, was zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge führte. Die beiden Fahrer und einzigen Insassen wurden bei dem Zusammenstoß zum Glück nur leicht verletzt. Die Ermittlungen vor Ort bestätigten schnell den Verdacht, dass der 24-Jährige unter Alkoholeinfluss stand. Dies wurde durch einen durchgeführten Atemalkoholtest bestätigt, Ergebnis: 1,36 Promille. Auf der Wache wurde eine ärztliche Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 18.000 Euro geschätzt. Die Straße war für etwa 2 Stunden nur eingeschränkt befahrbar.
Gedern: Kennzeichen gestohlen
In der Nacht von Sonntag (11. Oktober) auf Montag (12. Oktober) kam es in Gedern zu mindestens zwei Diebstählen von Kennzeichen. Unbekannte entwendeten beide amtlichen Kennzeichen eines in der Burgstraße geparkten Saab-Autos: FB-J 1161. Außerdem stahlen sie ein amtliches Kennzeichen eines in der Lutherstraße geparkten Autos: FB-MF 2005.
Hinweise nimmt die Polizei Büdingen entgegen: 06042/96480.
Friederike Morello, Pressesprecherin
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19168 im Jahr 2022 und 19133 im Jahr 2023 relativ konstant. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg von 17079 im Jahr 2022 auf 17106 im Jahr 2023, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistiken für Hessen im Jahr 2023 zeigen insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen gemeldet, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








