Ein Mann wurde nach aggressivem Verhalten gegenüber Rettungskräften und häuslicher Gewalt in Gewahrsam genommen. Er leistete Widerstand und wird nun mehreren Strafanzeigen gegenüberstehen.
Gießen: Gewahrsam nach häuslicher Gewalt

Giessen (ost)
Gießen: Festnahme nach häuslicher Gewalt
Gestern Abend war ein Mann in einen Vorfall verwickelt, der die Polizei, den Rettungsdienst und ein Krankenhaus beschäftigte. Sein Abend endete in Gewahrsam.
Gegen 19 Uhr bat das Team eines Rettungswagens um Unterstützung der Polizei. Der Grund war ein Mann in einer Wohnung in der Stadt, der sich weigerte, sich behandeln zu lassen. Er verhielt sich auch aggressiv gegenüber den Helfern. Nachdem die Streife eintraf, konnte der Mann schließlich behandelt werden. Bei der Befragung durch die Polizei ergab sich zudem der Verdacht, dass er Stunden zuvor seiner Partnerin gegenüber gewalttätig geworden war. Außerdem soll er sie verbal bedroht haben. Der stark betrunkene 28-Jährige musste die Wohnung verlassen und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Gegen 19.50 Uhr alarmierte das Krankenhauspersonal aus der Notaufnahme die Polizei, da sich der Mann dort nun aggressiv verhielt. Kurz darauf flüchtete er aus der Notaufnahme. Eine Streife fand den 28-Jährigen in der Nähe der Notaufnahme. Er zeigte weiterhin aggressives Verhalten. Es stellte sich heraus, dass er keine sofortige medizinische Behandlung mehr benötigte. Er ignorierte einen daraufhin ausgesprochenen Platzverweis. Schließlich wurde er in Gewahrsam genommen. Dabei leistete er Widerstand gegen die Maßnahme und griff die Beamten an. Diese blieben unverletzt.
Der Abend endete schließlich mit mehreren Anzeigen gegen den Mann. Er wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung und Bedrohung im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt sowie des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantwortlich gemacht werden müssen. Außerdem musste er seinen Rausch in einer Gewahrsamszelle der Polizei ausschlafen.
Pierre Gath, Pressesprecher
Quelle: Presseportal








