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Gießen: Gewalt am Bahnhof Marburg

Zwei 19-Jährige wurden gestern Abend durch Tritte und Schläge verletzt. Einer der Täter wurde festgenommen, der andere ist noch unbekannt.

Foto: Depositphotos

Marburg (ost)

Marburg

Am gestrigen Abend (12.1; 22:30 Uhr) wurden zwei 19-Jährige am Bahnhof Marburg von einem 15-Jährigen und einem bisher Unbekannten durch Tritte und Schläge verletzt.

Der erste Tatverdächtige griff zunächst einen der Männer an, sodass dieser zu Boden fiel. Danach traten sie ihn und verletzten ihn im Gesicht und am Oberkörper.

Während der zweite 19-Jährige versuchte, den Notruf zu wählen, wurde er auch ins Gesicht geschlagen. Danach flüchteten beide Täter in verschiedene Richtungen. Eine Streife des Bundespolizeireviers Gießen konnte einen der Verdächtigen in der Nähe des Bahnhofs finden und festnehmen.

Er wurde für weitere polizeiliche Maßnahmen zur Dienststelle gebracht. Der zweite Verdächtige ist noch unbekannt.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der jugendliche Afghane seinen Erziehungsberechtigten übergeben.

Personen, die Informationen zu dem Vorfall haben, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr.: 056181616-0 oder unter www.bundespolizei.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 229, von denen 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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