Ein Wohnsitzloser überquerte verbotenerweise Bahngleise und wurde als gesuchter Straftäter identifiziert. Er kam in Haft wegen ausstehender Geldstrafe.
Gießen: Gleisspringer entpuppt sich als gesuchter Straftäter

Gießen (ost)
Am gestrigen Vormittag (24.7.) wurde die Aufmerksamkeit der Bundespolizisten auf einen 28-jährigen deutschen Obdachlosen gelenkt, der unerlaubt die Gleise (2 und 1) am Bahnhof Gießen überquerte.
Um ein Ordnungswidrigkeitenverfahren einzuleiten, identifizierten die Ordnungshüter den Mann.
Es stellte sich heraus, dass der Mann ein verurteilter Straftäter ist und von der Staatsanwaltschaft Gießen per Haftbefehl gesucht wurde, um seine Strafe zu verbüßen.
Der Mann wurde wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Geldstrafe verurteilt und hatte noch etwa 1000 Euro zu zahlen.
Da er dies nicht getan hatte und nicht in der Lage war, den Betrag zu bezahlen, wurde der 28-Jährige in die Justizvollzugsanstalt Preungesheim gebracht.
Aufgrund der unerlaubten Gleisüberschreitung hat die Bundespolizeiinspektion Kassel ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Mann eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23.331 auf 22.378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19.820 auf 19.168, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.704 auf 17.079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.116 auf 2.089 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.321 auf 6.494. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








