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Giessen: Gurte fehlen bei Ladungssicherung von 24 Tonnen Gusseisen

Bei einer Kontrolle auf der A45 wurden nur 6 statt 37 Gurte für die 24 Tonnen schwere Ladung festgestellt.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Wetzlar: 24 Tonnen Gusseisen mit nur sechs Gurten gesichert

Bei einer Überprüfung eines Sattelzuges auf der A45 in der Nähe von Wetzlar haben Zoll und Polizei am 10. September erhebliche Mängel bei der Ladungssicherung festgestellt. Der Sattelzug, der aus Rumänien stammte, war auf dem Weg von Spanien nach Wilnsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein. Um das Fahrzeug zu kontrollieren, leiteten die Beamten den LKW zur weiteren Inspektion auf einen nahen Parkplatz. Dort stellten sie fest, dass der LKW mit 24 Tonnen gusseisernen Stangen beladen war. Diese waren jedoch nicht ausreichend gesichert. Um die etwa 24 Tonnen schwere Ladung sicher zu transportieren, wären mindestens 37 geeignete Sicherungsgurte erforderlich gewesen. Tatsächlich waren nur sechs Gurte angebracht.

Die Einsatzkräfte untersagten dem Fahrer des Sattelaufliegers die Weiterfahrt, da der Transport dieser Ladung in dieser Form nicht erlaubt war. Das Speditionsunternehmen muss mit Kosten in Höhe von etwa 7.700 Euro in Form einer Vermögensabschöpfung rechnen. Denn durch die unzureichende Sicherung und die Verwendung des ungeeigneten Transportfahrzeugs wurden seitens des Spediteurs erhebliche Kosten eingespart. Das Verfahren wird vom Regierungspräsidium Kassel fortgesetzt. (BS)

Dillenburg: Sechs Fahrverbote nach Geschwindigkeitsmessungen

Am Samstag (19. September) führte der regionale Verkehrsdienst Lahn-Dill Geschwindigkeitskontrollen auf der B 277 zwischen Niederscheld und Herborn-Burg durch und installierte dafür Messgeräte in beiden Fahrtrichtungen. Zwischen 17:00 Uhr und Mitternacht wurden die Geschwindigkeiten von etwa 2200 Fahrzeugen gemessen. Insgesamt wurden bei 292 Fahrern Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Sechs von ihnen müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Der schnellste Fahrer des Tages erreichte 166 km/h anstelle der erlaubten 100 km/h. Neben einer Geldstrafe von etwa 630 Euro muss der Fahrer mit einem zweimonatigen Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen. (BS)

Dillenburg: Polizei stoppt Verkehrsrowdy nach Überfahren von mehreren roten Ampeln

Am Montag (21. September) war ein Polizeibeamter des Regionalen Verkehrsdienstes Lahn-Dill gegen 8:30 Uhr auf dem Weg zur Arbeit auf der B 255 in Richtung Herborn. In Seelbach bemerkte er einen Ford, der einen Stau an der Ampel links überholte und dabei die Gegenfahrbahn nutzte. Ein entgegenkommendes Fahrzeug konnte knapp bremsen und ausweichen. Der Beamte folgte dem Auto und sah, wie der Verkehrsrowdy auch die nächsten beiden roten Ampeln auf der Strecke überfuhr, bevor er auf der B 277 in Richtung Dillenburg weiterfuhr. Im Stadtgebiet von Dillenburg erhielt der Beamte Unterstützung durch einen Streifenwagen. Trotz deutlicher Anhaltesignale setzte der Fahrer seine Fahrt fort. Erst an einer Ampel im Stadtgebiet konnte das Auto gestoppt werden, indem die Einsatzkräfte den Weg des Verfolgten blockierten. Der 57-jährige Fahrer zeigte sich gegenüber den Beamten äußerst uneinsichtig und unkooperativ. Sie brachten ihn zur Überprüfung seiner Fahrtüchtigkeit auf die Polizeistation und leiteten unter anderem ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Außerdem wurde auf Anweisung der Staatsanwaltschaft sein Führerschein beschlagnahmt.

Falls weitere, bisher unbekannte Verkehrsteilnehmer durch das Verhalten des grauen Ford Kugas gefährdet wurden, werden sie gebeten, sich bei der Polizei Dillenburg unter der Telefonnummer 02771/9070 zu melden. (BS)

Quelle: Presseportal

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