Zöllnerinnen decken illegale Prostitution in Massagesalon auf und nehmen zwei Frauen fest. Arbeitsgenehmigung fehlt, Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Gießen: Illegale Prostitution aufgedeckt

Gießen (ost)
Letzte Woche haben Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Gießen einen Massagesalon im Wetteraukreis kontrolliert, basierend auf einem erhaltenen Hinweis. Das örtliche Gewerbe- und Ordnungsamt hat sie dabei unterstützt. Das Resultat: Zwei chinesische Frauen im Alter von 54 und 39 Jahren wurden vorläufig festgenommen und mit einem Strafverfahren wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt und Arbeit ohne Arbeitsgenehmigung konfrontiert. Um 13 Uhr betrat zunächst ein „Lockvogel“ den Salon. Eine der Frauen bot ihm neben Massagedienstleistungen auch sexuelle Handlungen an. Dies war ausreichend für die Kontrollbeamten, um ihre Untersuchung zu beginnen. Sie stellten schnell fest, dass die 39-jährige Chinesin keine Ausweisdokumente bei sich hatte. Im benachbarten Raum trafen die Zöllnerinnen auf die 54-jährige Chinesin, die gerade dabei war, Spuren sexueller Handlungen zu beseitigen. Auch sie konnte keine gültigen Aufenthalts- und Arbeitspapiere vorlegen. „Kontrollen sind in allen Branchen unverzichtbar und es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass wir unangekündigt vor Ort prüfen,“ sagte Stephanie Auerswald, Pressesprecherin des Hauptzollamtes Gießen. Gegen beide Masseurinnen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und die zuständige Ausländerbehörde informiert.
Quelle: Presseportal








