Grünberg: Ein 13-Jähriger löste einen größeren Polizeieinsatz aus, als er eine erlaubnisfreie Spielzeugwaffe im Jugendzentrum hatte. Die Beamten stellten die Waffe sicher und übergaben das Kind in die Obhut der Eltern.
Gießen: Polizeieinsatz wegen Spielzeugwaffe

Giessen (ost)
Grünberg: Falscher Alarm wegen Spielzeugwaffe löst großen Polizeieinsatz aus
Ein Augenzeuge informierte die Polizei am Freitagabend (30.1.) gegen 18 Uhr über eine Person mit einer Schusswaffe, die sich im Jugendzentrum in der Theo-Koch-Straße aufhielt. Mehrere Streifenwagen, darunter auch speziell für Notfälle geschulte und ausgerüstete Einsatzkräfte, eilten sofort zum Einsatzort. Erste Befragungen von Jugendlichen in der Nähe ergaben den Verdacht, dass es sich nicht um eine echte Waffe handelte. Schließlich trafen die Einsatzkräfte auf einen 13-Jährigen, der eine Spielzeugwaffe ohne Genehmigung bei sich hatte. Diese war jedoch auf den ersten Blick nicht von einer echten Waffe zu unterscheiden. Die Beamten beschlagnahmten die Waffe und übergaben das Kind anschließend in die Obhut der Eltern. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für andere.
Lich: Einbruch
Am Donnerstag (29.1.) versuchte ein Einbrecher in eine Doppelhaushälfte einzudringen. Der Unbekannte betrat das Grundstück des Hauses in der Dieulefiter Straße und versuchte zwischen 19 Uhr und 20 Uhr eine Kellertür, eine Terrassentür und ein Fenster aufzubrechen. Alle Versuche scheiterten, woraufhin der Einbrecher sein Vorhaben aufgab und floh.
Die Ermittler suchen Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.
Gießen: Kind angegriffen – Zeugensuche
Ein 11-Jähriger wurde gestern Mittag am Marktplatz angegriffen. Zwei weibliche Jugendliche sollen das Kind gegen 14.25 Uhr an der Bushaltestelle festgehalten und getreten haben. Außerdem schlugen sie dem 11-Jährigen ins Gesicht. Es wurden auch verbale Drohungen ausgesprochen. Das Kind erlitt leichte Verletzungen. Die Täterinnen flüchteten. Eine der Angreiferinnen trug ein graues Oberteil, auffällig rote Hosen und schwarze Schuhe.
Die Ermittler suchen Zeugen, Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen Nord unter der Telefonnummer 0641/7006-3755 entgegen.
Pierre Gath, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wovon 723 gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer, 71 Frauen und 275 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, davon waren 511 Männer, 87 Frauen und 270 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 308 im Jahr 2022 und 267 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der weiblichen Verdächtigen im Vergleich dazu gering war. Im Jahr 2023 wurden 130 nicht-deutsche Verdächtige gezählt. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








