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Gießen: Schmuggler auf der A 3 erwischt

Zollbeamte stoppten einen Schmuggler mit 15.000 Zigaretten, verhinderten Steuerschaden und leiteten Strafverfahren ein.

75 Stangen Schmuggelzigaretten aufgestapelt vor einem Zollstreifenwagen
Foto: Presseportal.de

Gießen (ost)

Beamte der Verkehrswege-Kontrolleinheit des Hauptzollamtes Gießen haben einen Schmuggler auf der Autobahn 3 mit 15.000 Zigaretten erwischt und somit einen Steuerschaden für den Staat verhindert.

In der Nähe von Limburg kontrollierte die Zollstreife einen Kleintransporter mit ukrainischem Kennzeichen. Dabei fanden die Zöllner in einem Karton und einer Tasche auf der Ladefläche 75 Stangen unverzollte und unversteuerte Zigaretten der Marke Winston mit ukrainischen Steuerzeichen. “Bei dieser Menge gehen wir von gewerbsmäßigem Handeln aus”, sagte Michael Ben-der, Pressesprecher beim Hauptzollamt Gießen.

Zusätzlich zum Tabak befanden sich auch Baumaterialien (u.a. Fenster und Türen) in der Ladung, die in der Ukraine gekauft wurden und für die ebenfalls keine Einfuhrabgaben entrichtet wurden.

Gegen den 41-jährigen Fahrer mit ukrainischer Staatsangehörigkeit wurde ein Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Die Zigaretten wurden beschlagnahmt.

Auch der ukrainische Beifahrer wurde von den Kontrolleuren genauer überprüft. Dabei stellten sie fest, dass gegen ihn ein Vollstreckungsauftrag wegen nicht gezahlter Tabaksteuer in Höhe von knapp 2.000 Euro aus einem früheren Schmuggelversuch vorlag. 500 Euro der noch ausstehenden Tabaksteuer wurden von den Zöllnern vor Ort eingezogen. Den Restbetrag muss der 40-Jährige noch begleichen.

Kontakt:

Hauptzollamt Gießen
Pressesprecher
Michael Bender
Telefon: 0641-4959-9020
E-Mail: presse.hza-giessen@zoll.bund.de
www.zoll.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24