Hund entwischt Besitzerin, Bundespolizei nimmt ihn in Gewahrsam
Gießen: Ungewöhnlicher Einsatz im Regionalexpress

Gießen (ost)
Ein Hund, der am Samstag (12. September) gegen 10 Uhr im Regionalexpress zwischen Marburg und Gießen unterwegs war, sorgte für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz. Zuvor hatte das Tier bereits in Niederweimar/Lahn für Aufregung gesorgt und setzte dann seine Reise mit dem Zug fort, nachdem es seiner Besitzerin unbemerkt entwischt war.
Die Besitzerin wollte in Niederweimar/Lahn eine Bäckerei besuchen, als der Hund entkam. Eine Anwohnerin versuchte, ihn einzufangen, aber der Hund war nicht kooperativ und zeigte durch Drohgebärden, dass er nicht gefangen werden wollte. Danach lief er in Richtung Bahnhof davon.
Später stieg der Hund offenbar in den Regionalexpress von Marburg nach Gießen ein. Eine Zugbegleiterin bemerkte das herrenlose Tier, das aggressiv war. Da es schwierig war, den Hund einzufangen, brachte sich die Zugbegleiterin in Sicherheit und informierte die Bundespolizei.
Vier Einsatzkräfte des Bundespolizeireviers Gießen trafen kurz darauf im Zug ein. Mit Geduld und Feingefühl gelang es den Beamten schließlich, das Vertrauen des Hundes zu gewinnen. Nachdem die anfängliche Skepsis des Hundes verschwunden war, konnte er sicher eingefangen werden.
Der entlaufene Hund wurde vorübergehend von der Polizei in Obhut genommen. Durch den ausgelesenen Mikrochip konnten die Einsatzkräfte die Besitzerin ausfindig machen. Sie war erleichtert, ihren Vierbeiner wohlbehalten wieder in Empfang nehmen zu können.
So endete die ungewöhnliche Zugfahrt des Hundes mit einem glücklichen Wiedersehen und ohne weitere Zwischenfälle.
Quelle: Presseportal








