Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Gießen: Verhaftung nach Drogenhandel in Nidda

Die Staatsanwaltschaft Gießen ermittelt gegen zwei Männer wegen Drogenhandels. Bei Durchsuchungen wurden sie festgenommen und sitzen nun in Haft.

Foto: Depositphotos

Friedberg (ost)

Nidda:

Die Staatsanwaltschaft Gießen führt derzeit eine Untersuchung gegen einen 26-jährigen afghanischen Staatsbürger und einen 46-jährigen serbischen Staatsbürger wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen unerlaubten Handels mit Cannabis in großen Mengen sowie des Handels und der Einfuhr von Betäubungsmitteln (Kokain) in großen Mengen. Den beiden Verdächtigen wird vorgeworfen, über einen Zeitraum von einem Jahr insgesamt 985 Kilogramm Marihuana, 60 Kilogramm Haschisch und 13 Kilogramm Kokain gewinnbringend verkauft zu haben, wobei sie verschlüsselte Handydienste nutzten.

Während der sorgfältig vorbereiteten und am 31.10.2024 gleichzeitig durchgeführten Durchsuchungen konnten die Ermittler am Donnerstag beide Verdächtige in Nidda festnehmen.

Nachdem die zuständige Haftrichterin des Amtsgerichts Gießen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen am Nachmittag Haftbefehle gegen beide Verdächtige wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Konsumcannabisgesetz erlassen hat, befinden sie sich nun in hessischen Justizvollzugsanstalten.

Weitere Informationen werden ausschließlich von der zuständigen Staatsanwaltschaft in Gießen erteilt.

Volker Bouffier, Staatsanwalt und stellvertretender Pressesprecher

Yasmine Scholz, Polizeihauptkommissarin und Pressesprecherin

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 24363 auf 26518. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24